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Mindset Blog 
Kostenlose Mentaltipps

Christina Radinger - Expertin für Mentaltraining in Wien gibt dir kostenlose Tipps für mehr Resilienz, mentale Stärke und Leichtigkeit im Leben

Bist du auf der Suche nach Tipps, effektiven Übungen oder Buchempfehlungen um selbstbewusster, entspannter und zufriedener zu werden? Oder interessierst du dich für Themen wie Stressbewältigung, Resilienz, Burn Out Prävention oder berufliche Neuorientierung?

Als erfahrene Mentaltrainerin / MentalCoach in Wien findest du in meinem Mindset Blog kostenlose und einfache Mentaltipps, die dir helfen das Leben einfacher zu gestalten!

Ich kombiniere meine Erfahrung aus dem unternehmerischen Umfeld und als Führungskraft mit meinem Wissen aus der Praxis als Mental- & Resilienztrainerin und biete eine Fülle von Tipps, Tricks und Techniken, um dich bei deiner beruflichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen.

Hier findest du Tools zum Thema Entspannung, berufliche Neuorientierung, Burnout-Prophylax, Stressbewältigung, Selbstbewusstsein stärken sowie Informationen über die neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnisse.

Warum fühlen sich manche Beziehungen leicht an, während andere uns Kraft kosten, obwohl objektiv gar nichts passiert ist? In diesem Artikel erfährst du, wie dein Nervensystem und der Kontakt zu dir selbst, helfen können, Beziehungen bewusster zu verstehen und zu gestalten.


Manche Begegnungen begleiten uns noch lange. Es gibt Menschen, nach deren Gesellschaft wir nach Hause gehen und uns einfach gut fühlen. Nicht, weil der Abend spektakulär war oder wir besonders viel gelacht haben, sondern weil wir das Gefühl hatten, ganz wir selbst gewesen zu sein. Und dann gibt es Begegnungen, die uns noch Stunden oder sogar Tage beschäftigen. Wir grübeln, analysieren einzelne Aussagen und fragen uns, warum uns dieses Gespräch nicht loslässt.

"War ich zu laut? Oder doch zu ruhig? Zu zu verschlossen? Zu offen? Einfach … zu viel?"

Vielleicht kennst du solche Gedanken. Ich kenne sie jedenfalls. Früher hätte ich wahrscheinlich versucht, möglichst schnell eine Erklärung für dieses Gefühl zu finden oder nach einer Strategie gesucht, wie ich beim nächsten Mal passender reagieren könnte. Und manchmal, das war vermutlich meine Paradedisziplin, bin ich einfach darüber hinweggegangen. Ich habe das Gefühl weggedrückt, schließlich gab es ja keinen „vernünftigen“ Grund dafür. Wir analysieren den anderen bzw. unsere Wirkung auf die andere Person und verlieren dabei den Blick auf uns selbst. Absolut verständlich, denn wenn uns eine Beziehung beschäftigt, richtet sich unsere Aufmerksamkeit fast automatisch nach außen. Jedoch übersehen wir dabei vdie wichtigste Informationsquelle: uns selbst.

Zwei Freundinnen umarmen sich entspannt und lachen gemeinsam – als Beispiel für Verbundenheit, Sicherheit und gesunde Beziehungen.

Heute mache ich meistens etwas anderes. Ich richte meinen Blick zunächst nicht auf den anderen Menschen, sondern auf mich und mein Gefühl. Nicht bewertend oder analysierend, sondern neugierig, wie aus der Vogelperspektive. Das mach ich, indem ich mir Fragen stelle, wie:


  • Wie ging es mir eigentlich in der Gegenwart dieses Menschen? Und wie möchte ich mich in dieser Begegnung fühlen?

  • Wie habe ich mich selbst in dieser Begegnung erlebt? War ich mit mir verbunden, authentisch?

  • Konnte ich meine Bedürfnisse wahrnehmen?

  • Konnte ich mich zeigen und hatte ich das Gefühl, damit willkommen zu sein?

  • Oder war ich hauptsächlich damit beschäftigt, wie ich auf mein Gegenüber wirke?


Allein dieser Perspektivwechsel kann viel verändern. Plötzlich geht es nämlich nicht mehr darum, den anderen möglichst schnell einzuordnen. Es geht darum, sich selbst wieder wahrzunehmen. Was dann passiert ist fast magisch ;): Ich komme aus einer Abhängigkeitshaltung: "Dem unbedingten Gefallen-wollen" --> in eine Selbstwirksamkeit: "Ich kann entscheiden, mich mit Menschen zu umgeben, die mir gut tun!"


Unser Nervensystem nimmt oft wahr, bevor unser Verstand versteht

Genau hier kommt unser Nervensystem ins Spiel. Vielleicht kennst du folgende Situation: Du lernst jemanden kennen oder triffst einen alten Freund. Eigentlich ist alles freundlich. Ihr unterhaltet euch, lacht miteinander und es gibt keinen offensichtlichen Konflikt. Trotzdem bemerkst du irgendwann, dass du innerlich angespannt bist. Oder genau das Gegenteil: Du spürst eine Ruhe, die sich kaum erklären lässt.

Unser autonomes Nervensystem verarbeitet laufend Informationen. Es reagiert auf Mimik, Stimme, Körpersprache, Blickkontakt, Nähe, Distanz und viele weitere Signale. Häufig, bevor wir sie bewusst einordnen können. Stephen Porges beschreibt diesen Vorgang im Rahmen der Polyvagal-Theorie mit dem Begriff Neurozeption. Gemeint ist eine weitgehend unbewusste Einschätzung von Sicherheit oder Gefahr. Obwohl einzelne neurobiologische Annahmen der Theorie wissenschaftlich kontrovers diskutiert werden, wird sie in vielen therapeutischen und beratenden Kontexten genutzt. Sie geht davon aus, dass soziale Sicherheit, Zugehörigkeit und unterstützende Beziehungen unser Stress- und Regulationsverhalten beeinflussen. Für unseren Alltag ist vor allem eines spannend:


Unser Körper reagiert häufig schon, bevor unser Verstand eine schlüssige Erklärung gefunden hat.

Das Nervensystem - kein Richter, aber es ist ein wertvoller Gradmesser

Ich beobachte zunehmend, dass wir aktuell sehr schnell Verhaltensweisen und Gefühlslagen pathologisieren. Gerade sehr reflektierte Menschen stellen ihr eigenes Erleben erstaunlich schnell infrage: Warum triggert mich das? Was stimmt mit meinem Nervensystem nicht? Ich müsste doch längst gelassener sein. Schließlich arbeite ich schon so lange an mir. Vielleicht kennst du solche Gedanken.


Ich möchte dir eine andere Perspektive anbieten: Vielleicht ist dein Nervensystem gar nicht das Problem. Vielleicht versucht es gerade, dir einfach nur etwas mitzuteilen.

Wenn du nach einer Begegnung Anspannung, Unsicherheit oder Irritation spürst, dann ist dieses Erleben zunächst einmal real. Es muss nicht sofort erklärt, analysiert oder „gelöst“ werden. Vielleicht reicht es für den Moment, einfach wahrzunehmen: „Spannend. So fühlt sich diese Begegnung gerade für mich an.“

Das bedeutet nicht, dass wir daraus sofort ableiten müssen, ob ein anderer Mensch gut oder schlecht für uns ist. Unser Nervensystem liefert keine fertige Beziehungsdiagnose. Es zeigt uns vielmehr, wie es uns in einer bestimmten Dynamik gerade geht. Was wir aus dieser Information machen, ist der nächste Schritt. Denn gute Entscheidungen entstehen aus meiner Sicht weder ausschließlich im Kopf noch ausschließlich im Körper. Sie entstehen dort, wo beide miteinander ins Gespräch kommen. Damit das überhaupt möglich ist, brauche ich etwas Entscheidendes: den Kontakt zu mir selbst. Denn nur wenn ich wahrnehme, was gerade in mir passiert, kann ich die Informationen meines Körpers und meine bewusste Reflexion miteinander verbinden.


Grafik von Christina Radinger zu Kopf (Ratio), Gefühl (Emotion) und Körpergefühl als Grundlage für stimmige Entscheidungen. Mental- und Resilienztraining in Wien unterstützt dabei, Selbstkontakt und bewusste Entscheidungen zu stärken.

©Christina Radinger


Doch genau dieser Selbstkontakt geht uns in Beziehungen manchmal verloren. Woran wir das merken, warum das völlig menschlich ist und wie wir wieder mehr bei uns bleiben können, schauen wir uns jetzt an.


Woran wir merken, dass wir den Kontakt zu uns selbst verlieren?

Manchmal merken wir es nicht während eines Treffens mit einer Freundin, der Partnerin oder einem Arbeitskollegen, sondern erst später: auf dem Nachhauseweg, unter der Dusche oder abends im Bett. Dann beginnt das Gedankenkarussell: War ich interessant genug? Habe ich zu viel erzählt? War ich zu ruhig? Hätte ich anders reagieren sollen?

Wir sind unsere eigene Regisseurin, Hauptdarstellerin und schärfste Kritikerin zugleich. Oscarreif. Und leider ziemlich anstrengend. Denn plötzlich geht es weniger um die Begegnung selbst sondern darum, welchen Eindruck wir hinterlassen haben. Aus Präsenz wird Performance.


Dabei wünschen wir uns in Beziehungen meist etwas anderes: Wir möchten lachen, nachdenken, widersprechen, schweigen oder auch einmal sagen dürfen: „Ich weiß es gerade nicht“, ohne ständig darüber nachzudenken, wie wir dabei wirken.


Wenn Anpassung Verbindung sichern soll...

Warum fällt uns das manchmal so schwer? Eine mögliche Erklärung liegt wieder in unserem Umgang mit Stress und Unsicherheit. Kampf, Flucht und Erstarren sind als Stressreaktionen weithin bekannt. In traumaorientierten Kontexten wird darüber hinaus häufig der Begriff „Fawn“ verwendet. Das englische Verb to fawn bedeutet sinngemäß, sich einzuschmeicheln, anzubiedern oder übermäßig gefallen zu wollen. Bekannt wurde der Begriff vor allem durch den Psychotherapeuten Pete Walker. Gemeint ist eine starke Form der Anpassung oder Beschwichtigung mit dem Ziel, Konflikte zu vermeiden und Verbindung zu sichern.


4-F-Stress-Modell mit Fight (Kampf), Flight (Flucht), Freeze (Erstarren) und Fawn (Anpassung/Unterwerfung) als automatische Schutzreaktionen des Nervensystems.

©Christina Radinger


Im Alltag kann das ganz unspektakulär aussehen: Wir möchten gefallen, vermeiden einen Widerspruch, obwohl uns etwas stört, stellen die Bedürfnisse des anderen über unsere eigenen oder sagen "Ja", obwohl wir eigentlich "Nein" meinen.


Dahinter steckt weder Schwäche noch Unehrlichkeit. Soziale Zugehörigkeit ist für uns Menschen ein Grundbedürfnis und war aus evolutionärer Sicht sogar überlebenswichtig. Aus einer Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden, konnte existenziell bedrohlich sein. Dass mögliche Ablehnung, Streit oder der Verlust von Verbindung auch heute noch starke Reaktionen in uns auslösen können, ist daher durchaus nachvollziehbar, selbst wenn unser Verstand längst weiß, dass ein Konflikt nicht lebensbedrohlich ist. Diese Perspektive kann entlasten. Statt uns dafür zu verurteilen, können wir neugieriger werden:


Was hat mein System in diesem Moment eigentlich versucht, für mich zu erreichen?

Die entscheidende Frage ist also nicht, ob wir uns manchmal anpassen. Das tun vermutlich die meisten Menschen und ein gewisses Maß an Anpassung gehört schließlich auch zu unserem sozialen Miteinander. Spannend wird es dort, wo wir unsere eigenen Bedürfnisse, Gefühle oder Grenzen dabei kaum noch wahrnehmen.


Warum manche Menschen uns guttun: Co-Regulation

Und dann gibt es das Gegenteil: Begegnungen, in denen wir irgendwann merken, dass wir gar nichts beweisen müssen. Die andere Person hört zu, fragt nach, lässt uns ausreden und gibt uns Raum. Wir müssen weder besonders interessant noch besonders unkompliziert sein.

Solche Begegnungen können auch körperlich spürbar werden: Der Atem wird ruhiger, die Anspannung lässt nach, wir können klarer denken. In der Psychologie wird die gegenseitige Regulation in Beziehungen als Co-Regulation beschrieben. Vereinfacht gesagt können verlässliche und zugewandte Beziehungen dazu beitragen, Stress zu regulieren und ein Gefühl von Sicherheit zu unterstützen.


Das bedeutet nicht, dass andere Menschen für unsere Gefühle verantwortlich sind oder uns die Selbstregulation abnehmen sollen. Aber es gibt Beziehungen, in denen es leichter fällt, wieder bei sich anzukommen. Und auch das ist eine wertvolle Information.


Was du konkret für dich tun kannst:

All das soll nicht dazu führen, dass wir künftig nach jedem Kaffee-Date unser Nervensystem befragen und Menschen vorschnell in „gut für mich“ und „schlecht für mich“ einsortieren. Unser Nervensystem ist kein Lügendetektor und einzelne Begegnungen sind selten eindeutig. Viel hilfreicher ist es, das eigene Erleben über einen längeren Zeitraum ernst zu nehmen und Muster zu beobachten.


  • Wahrnehmung vs Interpretation : Wenn dich eine Begegnung beschäftigt, kannst du deshalb zunächst kurz innehalten, bevor du mit der Analyse beginnst. Was spürst du gerade? Wie ist dein Atem? Fühlst du Ruhe, Anspannung, Weite, Enge oder Erschöpfung? Dabei hilft es, Wahrnehmung und Interpretation voneinander zu unterscheiden. „Ich bin angespannt“ ist zunächst eine Wahrnehmung. „Dieser Mensch ist nicht gut für mich“ ist bereits eine Interpretation. Zwischen beiden liegt Raum...und genau dieser Raum ermöglicht uns, bewusst zu entscheiden, was wir mit der Information machen möchten.

  • Eigene Präsenz: Du kannst dich außerdem fragen, ob du in der Begegnung tatsächlich präsent warst oder eher performt hast. Hast du dich hauptsächlich beobachtet, angepasst und versucht, einen bestimmten Eindruck zu erzeugen? Das ist nicht automatisch problematisch, wir alle möchten schließlich manchmal gut ankommen. Interessant wird es dort, wo es dauerhaft anstrengend wird und deine eigenen Bedürfnisse kaum noch vorkommen. Dann kann es ein spannendes Experiment sein, dich innerlich einmal etwas zurückzulehnen, weniger zu leisten und zu beobachten: Was passiert eigentlich, wenn ich gerade nichts dafür tue, dass diese Begegnung „gut“ läuft?

  • Grenzen wahrnehmen: Auch Grenzen erkennen wir nicht immer in dem Moment, in dem sie überschritten werden. Manchmal bemerken wir erst Stunden später, dass uns etwas zu viel war oder wir eigentlich Nein sagen wollten. Auch das ist eine Information. Beim nächsten Kontakt können wir langsamer werden, um Bedenkzeit bitten, ein Thema noch nicht vertiefen oder ein Nein auch nachträglich aussprechen.

  • Frequenz: Und schließlich lohnt es sich, weniger auf einzelne Situationen und stärker auf Muster zu achten. Jeder Mensch kann einmal unaufmerksam sein und wir selbst können an einem Tag empfindlicher oder erschöpfter reagieren. Aussagekräftiger ist, was sich über die Zeit zeigt: Fühle ich mich in dieser Beziehung zunehmend sicher und wohl? Gibt es gegenseitige Neugier? Werden meine Grenzen respektiert? Darf ich widersprechen, ohne sofort Angst um die Verbindung zu haben?



Frau mit geschlossenen Augen und einer Hand auf der Brust, die bewusst in sich hineinspürt und ihre Körperwahrnehmung stärkt.

Ein kurzer Selbstkontakt-Check

Nach einer Begegnung musst du nicht sofort entscheiden, was sie „bedeutet“. Vielleicht reichen zunächst ein paar Fragen:

  • Wie ging es mir in der Gegenwart dieses Menschen?

  • Konnte ich meine Bedürfnisse und Grenzen wahrnehmen?

  • War ich präsent oder hauptsächlich damit beschäftigt, wie ich wirke?

  • Fühlte ich mich eher bestärkt oder eher klein?

  • Wie fühle ich mich nach der Begegnung – ruhiger und lebendiger oder eher erschöpft?

  • Was brauche ich jetzt?

Die Antworten sind keine Beziehungsdiagnose. Sie helfen dir zunächst nur dabei, deine eigene Erfahrung ernst zu nehmen und ihr zuzuhören. Und vielleicht ist genau das der wichtigste erste Schritt.


Gedanken, Gefühle und Körper zusammenführen

In meiner Arbeit als Mental- und Resilienztrainerin spielen Gedanken seit jeher eine wichtige Rolle. Mentaltraining bedeutet für mich jedoch weit mehr als positives Denken. Es arbeitet mit inneren Bildern, Emotionen, Vorstellungskraft und dem Erleben mit allen Sinnen, der Körper ist also von Anfang an mit dabei.

In den vergangenen Jahren habe ich meinen Blick auf körperliche Signale und die Regulation des Nervensystems noch einmal geschärft. Heute interessiert mich deshalb nicht nur, was ein Mensch über eine Situation denkt, sondern auch, wie sie sich anfühlt und im Körper zeigt.


Für mich ergänzen sich diese Perspektiven. Manchmal hilft es, einen hinderlichen Gedanken zu hinterfragen und neu auszurichten. Manchmal braucht es zusätzlich eine neue körperliche Referenzerfahrung, damit sich Veränderung nicht nur logisch richtig, sondern auch zunehmend stimmig und sicher anfühlt.


Vielleicht hast du dich beim Lesen an die eine oder andere Beziehung in deinem Leben erinnert. Wenn du deine eigenen Muster besser verstehen, deine Grenzen klarer wahrnehmen und bewusster mit deinem Erleben umgehen möchtest, begleite ich dich als Mental- und Resilienztrainerin entweder online oder in meiner Praxis in Wien gerne dabei.


Ich freue mich auf dich,

Deine Christina :)





Häufige gestellte Fragen zu dem Thema:

Was hat das Nervensystem mit Beziehungen zu tun?

Unser autonomes Nervensystem reagiert auf soziale Signale wie Tonfall, Mimik, Nähe, Distanz, Zurückweisung oder Zugewandtheit. Diese Reaktionen können wertvolle Hinweise darauf geben, wie wir eine Begegnung oder Beziehung erleben.

Co-Regulation beschreibt, dass Menschen sich in Beziehungen gegenseitig in ihrem emotionalen und körperlichen Regulationsgeschehen beeinflussen. Zugewandtheit, Verlässlichkeit und responsives Verhalten können Stress reduzieren und Sicherheit unterstützen. Co-Regulation ersetzt die Selbstregulation nicht, sondern ergänzt sie.

Der Begriff Fawn wird vor allem in traumaorientierten und populärpsychologischen Kontexten verwendet, um starkes Beschwichtigen und Anpassen unter Stress zu beschreiben. Er ist keine eigenständige Stressreaktion und wissenschaftlich weniger klar definiert als Kampf, Flucht oder Erstarren. Als alltagsnahes Beschreibungsmodell kann er dennoch hilfreich sein.

Nein. Ein Trigger oder eine Irritation darf zunächst als Information ernst genommen werden. Du kannst danach entscheiden, ob du eine Grenze setzen, Abstand nehmen, etwas ansprechen, die Dynamik beobachten oder ein eigenes Muster genauer bearbeiten möchtest.

Mentaltraining kann dabei unterstützen, innere Antreiber und hinderliche Gedanken zu erkennen, neue Perspektiven zu entwickeln und bewusster zu handeln. In Verbindung mit der Wahrnehmung körperlicher Signale kann es helfen, den Selbstkontakt und die Fähigkeit zur Selbstregulation zu stärken.



Quellen:

Grafiken: Christina Radinger, erstellt mit Unterstützung von KI

Was macht Teams wirklich erfolgreich? Während bei der Fußball-WM über Tore, Taktik und Teamchefs diskutiert wird, lohnt sich ein Blick auf das, was hinter dem Spiel passiert. Warum genau darin wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen liegen und was Resilienztrainings für Unternehmen dazu beitragen können, erfährst du in diesem Artikel.


Goldener Fußball-WM-Pokal auf grünem Rasen vor Tornetz, sonnig und ruhig im Stadionbackground. Steht für den Zusammenhang von erfolgreichen Teams sowohl im Fußball und auch in  Unternehmen. Resilienz ist hier Schlüsselfaktor für Erfolg. Christina Radinger, Resilienztrainerin aus Wien kann Teams hierbei mit maßgeschneiderten Seminaren unterstützen.

Ich gebe es gleich zu: Von Fußball verstehe ich deutlich weniger als viele andere Österreicherinnen und Österreicher. Wer auf welcher Position spielen sollte oder welche Taktik zum Sieg führt, überlasse ich gerne den unzähligen Teamchef:innen auf der Couch 😉. Was mich an der Fußball-WM allerdings jedes Mal aufs Neue fasziniert, ist etwas ganz anderes: Ich beobachte die Menschen, die Spieler, die Trainer.


Mich interessiert, was passiert, wenn eine Mannschaft in Rückstand gerät. Wie verändert sich die Stimmung? Wer übernimmt Verantwortung? Wer strahlt Ruhe aus? Wer steckt andere mit Zuversicht an? Und warum wachsen manche Teams gerade unter Druck über sich hinaus, während andere plötzlich den Faden verlieren?


Genau diese Dynamiken begegnen uns in jedem Team, in jedem System und so auch in Unternehmen.

Als Mental- und Resilienztrainerin arbeite ich regelmäßig mit Teams und Führungskräften. Dabei wird mir immer wieder bewusst, dass Erfolg selten allein von der Kompetenz einzelner Menschen abhängt. Entscheidend ist vielmehr, wie ein Team miteinander umgeht, besonders dann, wenn es schwierig wird.

Resilienz beginnt beim Einzelnen, aber endet nicht dort.

Wenn Unternehmen in ein Resilienztraining investieren, denken viele zunächst an Stressbewältigung oder daran, die Belastbarkeit einzelner Mitarbeitender zu erhöhen. Aus meiner Sicht greift das zu kurz.

Resilienz entsteht immer auch im Miteinander. Teams beeinflussen sich gegenseitig. Anspannung ist ansteckend. Ruhe ebenfalls. Man spricht in der Psychologie von Co-Regulierung, also die Fähigkeit des Nervensystems sich durch den Kontakt zu anderen Personen zu regulieren. Im Erwachsenenalter können wir uns zwar selber regulieren, im Gegensatz zu Babys, die eine Bezugsperson dafür benötigen. Dennoch hat die Grundenergie/ Stimmung des Systems in dem wir uns befinden, einen großen Einfluss auf unser Nervensystem. Ein wertschätzender Blick kann Sicherheit vermitteln. Ein vorwurfsvoller Blick kann Unsicherheit verstärken. Genau deshalb lohnt sich der Blick nicht nur auf einzelne Mitarbeitende, sondern auf die Dynamik des gesamten Teams.


Frauenfußballerinnen im weißen Trikot jubeln sich auf dem Rasen in einem Stadion vor voller Kulisse zu. Sie feiern ihren Erfolg, genauso wie resiliente Teams in Unternehmen. Resilienztrainings durch Expertin Christina Radinger aus Wien, helfen Teams ihre Resilienz zu steigern. Mehr Infos unter www.christinaradinger.at

Resilienztraining in Unternehmen: Was erfolgreiche Fußballteams vormachen


Je länger ich Mannschaften beobachte, desto klarer erkenne ich auch sogenannte Resilienzkompetenzen speziell in erfolgreichen Teams. Kompetenzen, die in der Resilienzforschung wissenschaftlich bestätigt wurden.


  1. Die gemeinsame Vision:

    Resiliente Teams verlieren auch nach einem Gegentor ihre gemeinsame Vision nicht aus den Augen. Sie richten ihren Blick nicht auf das, was schiefgelaufen ist, sondern auf das, was als Nächstes möglich ist.

  2. Lernbereitschaft: Sie lernen laufend. Nach jedem Spiel, nach jeder Situation und manchmal sogar während des Spiels. Fehler werden analysiert, angepasst und als Teil der Entwicklung verstanden.

  3. Improvisationsvermögen: Sie improvisieren. Kein Spiel läuft exakt nach Plan. Verletzungen, Wetterbedingungen oder ein unerwartet starker Gegner verlangen Flexibilität. Genauso erleben Unternehmen heute Veränderungen. Wer an alten Lösungen festhält, verliert wertvolle Handlungsmöglichkeiten.

  4. Beziehungen & Netzwerke: Und sie wissen, wann Unterstützung notwendig ist. Ein:e Trainer:in zögert nicht, eine:n frische:n Ersatzspieler:in einzuwechseln. Niemand käme auf die Idee, darin ein persönliches Versagen zu sehen. Im Berufsalltag fällt uns das oft deutlich schwerer.

 

Das richtige Mindset ist entscheidend...


Als Mental- und Resilienztrainerin interessiert mich besonders die Frage: welche Haltung/ welcher Gedanke geht dem Verhalten voraus? Bitte ich rechtzeitig um Unterstützung oder versuche ich, alles allein zu schaffen? Traue ich mich, Unsicherheiten anzusprechen? Darf ich Fehler machen? Dürfen andere Fehler machen? Weiß ich überhaupt, wofür ich was tue?


Diese Fragen beantwortet nicht nur jeder Mensch für sich. Sie werden maßgeblich von der Unternehmenskultur geprägt. Eine resiliente Organisation zeichnet sich durch eine Fehlerkultur aus, die Lernen ermöglicht. Mitarbeitende dürfen ausprobieren, Fragen stellen und offen ansprechen, wenn sie Unterstützung benötigen. Führungskräfte schaffen den Rahmen dafür, indem sie Vertrauen fördern und psychologische Sicherheit ermöglichen. Denn nur dort, wo Fehler nicht automatisch mit Schuld verbunden werden, entstehen Lernvermögen, Improvisationsfähigkeit und Innovation.


Hand hält kleine Tafel mit POSSIBLE in Kreide, daneben bunte Kreidestücke auf blauem Hintergrund. Symbolisiert, dass ein Perspektivwechsel hilfreich ist, um eigene Resilienz zu steigern. Resilienztrainings können hier unterstützen, durch Mentaltrainerin Christina Radinger in Wien oder online.

Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Erfolg...


Im Spitzensport ist Regeneration selbstverständlich. Die neu eingeführte Hydration break ist nicht nur für die Spieler am Platz hilfreich, auch so manche:r Zuseher:in freut sich darüber 😊.

Erholung ist im Sport ein zentraler Teil des Trainingsplans und wird sogar als essentiell angesehen, um Erfolg überhaupt zu ermöglichen. Niemand würde auf die Idee kommen, Spitzenleistung dauerhaft ohne Regeneration zu erwarten. Aber im Arbeitsalltag, da sieht das oft anders aus: Meetings folgen auf Meetings. Die Wasserflasche bleibt voll. Die Mittagspause fällt aus. Dabei beginnt Resilienz häufig bei den kleinen Dingen. Eine kurzer Hydration Break. Ein paar bewusste Atemzüge. Ein Spaziergang zwischen zwei Besprechungen. Wer gut für seine eigenen Ressourcen sorgt, kann auch für andere da sein.



Was kann ein Resilienztraining für Unternehmen anstoßen?


Ein gutes Resilienztraining für Unternehmen vermittelt mehr als Methoden zur Stressbewältigung. Es schafft einen Raum, in dem Teams ihre Zusammenarbeit reflektieren, neue Perspektiven entwickeln und den Umgang mit Herausforderungen bewusst gestalten können. Dabei geht es um Fragen wie: Wie können wir auch unter Druck konstruktiv miteinander kommunizieren? Wie schaffen wir eine Fehlerkultur, in der Lernen wichtiger ist als Schuldzuweisungen? Wie gelingt es Führungskräften, Orientierung und Sicherheit zu vermitteln? Und wie können Mitarbeitende ihre eigenen Ressourcen besser wahrnehmen, rechtzeitig Unterstützung annehmen und auch im Arbeitsalltag bewusst für Regeneration sorgen?


Als Mentaltrainerin liegt mein Fokus dabei besonders auf dem Mindset. Denn unsere innere Haltung beeinflusst maßgeblich, wie wir mit Veränderungen, Konflikten und Rückschlägen umgehen.

Resilienz bedeutet für mich nämlich nicht, dass Menschen einfach mehr aushalten müssen. Resilienz bedeutet, Bedingungen zu schaffen, unter denen Menschen langfristig gesund, motiviert und wirksam zusammenarbeiten können.


Übung macht den (Welt-)Meister. Das gilt nicht nur im Fußball, sondern auch für Resilienz.

Resilienz entwickelt sich nicht an einem einzigen Tag und auch nicht durch ein einzelnes Training. Sie wächst durch das, was wir im Alltag immer wieder üben, sowohl in Bezug auf unsere innere Haltung als auch in unserem Verhalten. Somit könnte ich auch sagen: Resilienz ist eine Entscheidung.

 

Wie gehen wir mit Fehlern um? Trauen wir uns, um Unterstützung zu bitten? Bleiben wir neugierig, wenn Pläne nicht aufgehen? Verlieren wir in herausfordernden Zeiten unsere gemeinsame Vision aus den Augen oder richten wir den Blick wieder nach vorne?


Vielleicht schaue ich deshalb Fußball mit etwas anderen Augen. Mich begeistert nicht nur das entscheidende Tor. Mich begeistert, wie Teams miteinander umgehen, wenn das Spiel plötzlich kippt. Wie sie Verantwortung übernehmen, sich gegenseitig stabilisieren, flexibel auf neue Situationen reagieren und gemeinsam weiterspielen.

Genau diese Fähigkeiten brauchen auch Unternehmen. Nicht nur in Krisenzeiten, sondern jeden Tag. Denn eine resiliente Organisation besteht nicht aus unfehlbaren Menschen. Sie besteht aus Menschen, die gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen und gemeinsam Lösungen entwickeln.

Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis:


Resilienz ist keine Eigenschaft, die man besitzt. Sie ist eine Haltung, die wir jeden Tag aufs Neue trainieren, als Einzelne und vor allem als Team.

Neugierig geworden?

Wenn du beim Lesen das Gefühl hattest: "Genau diese Themen beschäftigen unser Team", dann lass uns darüber sprechen.

Gemeinsam entwickeln wir ein Resilienztraining für dein Unternehmen, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern Veränderungen im Arbeitsalltag anstößt: praxisnah, interaktiv und mit viel Raum für Reflexion, Mentaltraining und nachhaltige Integration. Ich freue mich darauf, dich und dein Team kennenzulernen.

 




Häufige Fragen rund um Resilienztrainings für Unternehmen:

Was können Unternehmen von erfolgreichen Fußballteams lernen?

Erfolgreiche Teams zeichnen sich nicht nur durch Fachkompetenz aus, sondern auch durch Vertrauen, Kommunikation und Resilienz. Genau diese Fähigkeiten lassen sich durch gezieltes Resilienztraining für Unternehmen stärken um sie so zukunftsfit zu machen.

Resiliente Teams bleiben auch unter Druck handlungsfähig, finden schneller Lösungen und unterstützen sich gegenseitig. Das verbessert langfristig Zusammenarbeit, Motivation und trägt so nachhaltig zum Unternehmenserfolg bei.

Mentaltraining hilft Mitarbeitenden und Führungskräften, den Fokus zu behalten, mit Stress konstruktiv umzugehen und auch in herausfordernden Situationen klare Entscheidungen zu treffen. Wer das Ziel kennt und innere Blockaden löst hat eine hohe Wahrscheinlich das Ziel auch zu erreichen.

Resilienztraining eignet sich für Unternehmen jeder Größe – vom kleinen Betrieb bis zum Konzern. Besonders in Zeiten von Veränderung, hoher Arbeitsbelastung oder personellen Herausforderungen profitieren Teams davon.

Ja. Ich biete Resilienztrainings für Unternehmen in Wien sowie österreichweit, online oder direkt als Inhouse-Seminar an. Die Inhalte werden individuell auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt.


Die Vorweihnachtszeit, sie gilt als die „besinnlichste Zeit des Jahres“. In der Realität bedeutet sie aber oft: volle Kalender, Verpflichtungen, Termine und Erwartungen. Zwischen Punsch, Jahresabschluss und Weihnachtsfeier bleibt kaum Raum zur Ruhe zu kommen. Du ertappst dich während dieser Zeit besonders häufig dabei „Ja, klar!“ zu sagen obwohl dein inneres Ich leise flüstert: „Bitte nicht schon wieder …“. Ehe du dich versiehst, ist dein Kalender voll, dein Akku leer und du fragst dich, warum sich eigentlich alle wohlfühlen, nur du nicht.


Damit bist du nicht allein. Als Mental- und Resilienz Trainerin arbeite ich häufig mit Menschen, die sich zwischen Verpflichtungen, Erwartungen und schlechtem Gewissen verlieren. Die gute Nachricht: Wenn dir dieses Muster bewusst wird, ist der erste und vielleicht wichtigste Schritt bereits getan. Mit gezieltem Mentaltraining kannst du lernen, deine Energieressourcen besser zu schützen, dein Denken zu verändern und gesunde Grenzen zu setzen, auch (und gerade) in dieser stressigen Zeit.


Ein kleiner Hund, also ein Mops, mit Weihnachtsmütze, gefangen in einer beleuchteten Lichterkette, sieht mit traurigem Blick in die Kamera. Er symbolisiert den Stress in der Weihnachtszeit unter dem viele leiden. Christina Radinger, Expertin für Mentaltraining und Resilienztraining kann dabei helfen, auf die eigenen Bedürfnisse mehr zu achten und so sein Wohlbefinden zu steigern. Mehr Infos unter: www.christinaradinger.at

Typische Signale, dass du in der „Ja-Falle“ steckst

  • Du sagst zu, aber ärgerst dich im nächsten Moment und in deinem Bauch beginnt es unangenehm zu kribbeln.

  • Du fühlst dich oft erschöpft, gereizt oder „ausgelaugt“.

  • Du hast kaum mehr Zeit für Dinge, die dir guttun.

  • Du hast das Gefühl du funktionierst nur noch.

  • Dein Körper sendet Stresssignale wie Verspannungen, Schlafprobleme oder Kopfschmerzen.


All das sind Hinweise darauf, dass dein System im Dauerbetrieb läuft und dringend eine mentale Pause braucht. Denn Stressbewältigung beginnt nicht mit Yoga oder Urlaub, sondern mit einem ehrlichen Satz: „Nein, das passt für mich gerade nicht.“



Warum es uns Menschen schwer fällt, Nein zu sagen

Ganz einfach: Wir sind soziale Wesen und tragen das Bedürfnis nach Zugehörigkeit in uns. Schon in der Steinzeit war es überlebenswichtig, Teil einer Gemeinschaft zu bleiben. Das belegen auch Neurowissenschaftliche Untersuchungen, die zeigen, dass sozialer Ausschluss tatsächlich das Schmerzzentrum im Gehirn aktiviert. Unser Gehirn reagiert auf Ablehnung neurologisch ähnlich wie auf körperlichen Schmerz (Eisenberger, 2003; 2012). Genau deshalb fällt vielen Menschen das Nein sagen so schwer: Es triggert, häufig unbewusst, die Angst vor Ausschluss.


Erziehung und gesellschaftliche Erwartungen können diesen Mechanismus zusätzlich verstärken. „Sei brav, hilf mit, mach es allen recht, nimm dich nicht zu wichtig, sei ja keine Belastung!“ Diese alten Programme laufen in uns ab wie eine App, die im Hintergrund ständig Akku frisst. Das macht es schwerer, Grenzen zu ziehen, obwohl sie gesund und wichtig sind. Aber aufgepasst: Man kann sie updaten. Denn, unser Gehirn ist lernfähig! Und neue förderliche Denkmuster, die es uns leichter machen auch auf unsere eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu achten, sind trainierbar.


eine Gruppe von Frauen, die lachen und sich zugehörig und zeigt, dass offene und ehrliche Kommunikation wichtig ist.

💡 Wie Mentaltraining hilft, Grenzen zu setzen

Im Mentaltraining arbeiten wir genau an diesem Update. Wir hinterfragen alte Denkmuster und entwickeln neue, hilfreichere Überzeugungen. Denn wer sich selbst gut behandelt, kann auch für andere viel klarer, entspannter und unterstützender sein. Eine win-win Situation also ;).


So gelingt das Nein mit Leichtigkeit

  1. Ziel klar formulieren: Was würde sich für dich verbessern, wenn du vermehrt JA zu deinen eigenen Bedürfnissen sagst? Was hast du davon? Wenn du dir das WARUM deines Zieles klar machst, wird es für dich leichter sein, in diese neue Richtung zu gehen. 

  2. Mindset entwickeln: Welche innere Einstellung hilft dir vermehrt den Fokus auf deine eigenen Bedürfnisse zu legen?

  3. Pausentaste drücken: Statt sofort zuzusagen, bewusst eine Antwortpause einbauen („Ich überlege es mir und melde mich“).

  4. Innere Check-Frage: „Will ich das wirklich?“ Diese kurze Selbstbefragung stärkt das Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse.

  5. Kurze, klare Formulierungen: Ein Nein muss keine langen Erklärungen enthalten. Ein einfacher Satz wie „Das passt für mich gerade nicht“ reicht häufig völlig aus. Besonders hilfreich finde ich es, wenn man sich ein paar Standardsätze parat hält, um nicht in die Rechtfertigungsfalle zu geraten.

  6. Ich-Botschaften: Statt zu rechtfertigen, besser auf die eigene Perspektive verweisen („Ich brauche gerade Zeit für mich“).

  7. Wertschätzung ausdrücken: Ein Nein kann gleichzeitig freundlich sein („Danke für die Einladung, ich freue mich sehr, aber diesmal passt es nicht“).

  8. Mit kleinen Neins starten: Zum Beispiel im Alltag bei Dingen, die nicht so schwerfallen – eine Werbeanfrage ablehnen oder nicht gleich jedem spontanen Termin zusagen.

  9. Erfolge notieren: Nach jedem bewusst gesetzten Nein das positive Gefühl festhalten. Das motiviert!


📖 Buch-Tipp: Karin Kuschik „50 Sätze die dein Leben leichter machen“
ein weißer Schriftzug mit dem Wort "nope" auf braunem Holz, symbolisiert dass klares Grenzen wichtig ist.


Was sich verändert, wenn du lernst, Nein zu sagen

Wenn du beginnst, bewusster Nein zu sagen, verändert sich nicht nur dein Terminkalender – sondern dein ganzes Lebensgefühl. Du gewinnst Raum für das, was dir wirklich wichtig ist: Erholung, Kreativität, Familie, Leichtigkeit.

Und das Überraschende: Klient:innen berichten, dass sich dadurch Beziehungen teilweise sogar vertiefen. Denn sie werden durch Ehrlichkeit, Respekt und Wertschätzung getragen und nicht durch Pflichtgefühl. 

 

Ein bewusst gesetztes Nein ist kein Verlust, es ist eine Entscheidung für dich und dein Wohlbefinden. Es bedeutet, Verantwortung für deine Energie zu übernehmen und dein Leben wieder aktiv zu gestalten, als nur Passagier*in zu sein. Genau darin liegt mentale Stärke.


Wenn du lernen möchtest, deine Grenzen klar zu setzen, Stress besser zu bewältigen und deine mentale Stärke zu entwickeln, begleite ich dich gerne im Rahmen eines Mentaltrainings oder Resilienztrainings – persönlich in meiner Praxis in 1060 Wien oder online.


👉 Mehr Infos findest du auf www.christinaradinger.at.



Häufig gestellte Fragen rund um das Thema "Grenzen setzen":

Warum fällt es vielen Menschen schwer, Grenzen zu setzen?

Vielen Menschen fällt es schwer, Nein zu sagen, weil sie Angst haben, andere zu enttäuschen oder abgelehnt zu werden. Mit Mentaltraining lernst du, hinderliche Glaubenssätze zu erkennen, und diese zu lösen. Das schafft mehr Freiheit und Leichtigkeit in deinem Leben :)

Mentaltraining unterstützt dich dabei, deine Gedanken und Verhaltensmuster bewusst zu reflektieren und dadruch neu zu steueren. Eigentlich ist es ein ganz normaler LErnprozess, den du in deinem Leben schon sehr häufig erlebt hast. Dadurch fällt es leichter, klar zu kommunizieren, gesunde Grenzen zu setzen und Entscheidungen zu treffen, die sich stimmig anfühlen.

Resilienz bedeutet auch, die eigenen Energieressourcen zu schützen. Wer gesunde Grenzen setzt, reduziert Dauerstress, stärkt die eigene Widerstandskraft und bleibt langfristig leistungsfähig und ausgeglichen.

Mentaltraining vor Ort in meiner Praxis im 6. Bezirk in Wien oder online eignet sich für alle, die ihre mentale Stärke entwickeln, Stress besser bewältigen, selbstbewusster auftreten oder lernen möchten, die eigenen Bedürfnisse klarer zu vertreten.

Wenn du immer wieder das Gefühl hast, dich selbst hintenanzustellen, dich häufig überforderst oder Nein sagen schwerfällt, kann ein professionelles Mental- oder Resilienztraining dabei helfen, neue Denk- und Verhaltensmuster nachhaltig zu entwickeln.


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