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Mindset Blog 
Kostenlose Mentaltipps

Christina Radinger - Expertin für Mentaltraining in Wien gibt dir kostenlose Tipps für mehr Resilienz, mentale Stärke und Leichtigkeit im Leben

Bist du auf der Suche nach Tipps, effektiven Übungen oder Buchempfehlungen um selbstbewusster, entspannter und zufriedener zu werden? Oder interessierst du dich für Themen wie Stressbewältigung, Resilienz, Burn Out Prävention oder berufliche Neuorientierung?

Als erfahrene Mentaltrainerin / MentalCoach in Wien findest du in meinem Mindset Blog kostenlose und einfache Mentaltipps, die dir helfen das Leben einfacher zu gestalten!

Ich kombiniere meine Erfahrung aus dem unternehmerischen Umfeld und als Führungskraft mit meinem Wissen aus der Praxis als Mental- & Resilienztrainerin und biete eine Fülle von Tipps, Tricks und Techniken, um dich bei deiner beruflichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen.

Hier findest du Tools zum Thema Entspannung, berufliche Neuorientierung, Burnout-Prophylax, Stressbewältigung, Selbstbewusstsein stärken sowie Informationen über die neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnisse.

Was macht Teams wirklich erfolgreich? Während bei der Fußball-WM über Tore, Taktik und Teamchefs diskutiert wird, lohnt sich ein Blick auf das, was hinter dem Spiel passiert. Warum genau darin wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen liegen und was Resilienztrainings für Unternehmen dazu beitragen können, erfährst du in diesem Artikel.


Goldener Fußball-WM-Pokal auf grünem Rasen vor Tornetz, sonnig und ruhig im Stadionbackground. Steht für den Zusammenhang von erfolgreichen Teams sowohl im Fußball und auch in  Unternehmen. Resilienz ist hier Schlüsselfaktor für Erfolg. Christina Radinger, Resilienztrainerin aus Wien kann Teams hierbei mit maßgeschneiderten Seminaren unterstützen.

Ich gebe es gleich zu: Von Fußball verstehe ich deutlich weniger als viele andere Österreicherinnen und Österreicher. Wer auf welcher Position spielen sollte oder welche Taktik zum Sieg führt, überlasse ich gerne den unzähligen Teamchef:innen auf der Couch 😉. Was mich an der Fußball-WM allerdings jedes Mal aufs Neue fasziniert, ist etwas ganz anderes: Ich beobachte die Menschen, die Spieler, die Trainer.


Mich interessiert, was passiert, wenn eine Mannschaft in Rückstand gerät. Wie verändert sich die Stimmung? Wer übernimmt Verantwortung? Wer strahlt Ruhe aus? Wer steckt andere mit Zuversicht an? Und warum wachsen manche Teams gerade unter Druck über sich hinaus, während andere plötzlich den Faden verlieren?


Genau diese Dynamiken begegnen uns in jedem Team, in jedem System und so auch in Unternehmen.

Als Mental- und Resilienztrainerin arbeite ich regelmäßig mit Teams und Führungskräften. Dabei wird mir immer wieder bewusst, dass Erfolg selten allein von der Kompetenz einzelner Menschen abhängt. Entscheidend ist vielmehr, wie ein Team miteinander umgeht, besonders dann, wenn es schwierig wird.

Resilienz beginnt beim Einzelnen, aber endet nicht dort.

Wenn Unternehmen in ein Resilienztraining investieren, denken viele zunächst an Stressbewältigung oder daran, die Belastbarkeit einzelner Mitarbeitender zu erhöhen. Aus meiner Sicht greift das zu kurz.

Resilienz entsteht immer auch im Miteinander. Teams beeinflussen sich gegenseitig. Anspannung ist ansteckend. Ruhe ebenfalls. Man spricht in der Psychologie von Co-Regulierung, also die Fähigkeit des Nervensystems sich durch den Kontakt zu anderen Personen zu regulieren. Im Erwachsenenalter können wir uns zwar selber regulieren, im Gegensatz zu Babys, die eine Bezugsperson dafür benötigen. Dennoch hat die Grundenergie/ Stimmung des Systems in dem wir uns befinden, einen großen Einfluss auf unser Nervensystem. Ein wertschätzender Blick kann Sicherheit vermitteln. Ein vorwurfsvoller Blick kann Unsicherheit verstärken. Genau deshalb lohnt sich der Blick nicht nur auf einzelne Mitarbeitende, sondern auf die Dynamik des gesamten Teams.


Frauenfußballerinnen im weißen Trikot jubeln sich auf dem Rasen in einem Stadion vor voller Kulisse zu. Sie feiern ihren Erfolg, genauso wie resiliente Teams in Unternehmen. Resilienztrainings durch Expertin Christina Radinger aus Wien, helfen Teams ihre Resilienz zu steigern. Mehr Infos unter www.christinaradinger.at

Resilienztraining in Unternehmen: Was erfolgreiche Fußballteams vormachen


Je länger ich Mannschaften beobachte, desto klarer erkenne ich auch sogenannte Resilienzkompetenzen speziell in erfolgreichen Teams. Kompetenzen, die in der Resilienzforschung wissenschaftlich bestätigt wurden.


  1. Die gemeinsame Vision:

    Resiliente Teams verlieren auch nach einem Gegentor ihre gemeinsame Vision nicht aus den Augen. Sie richten ihren Blick nicht auf das, was schiefgelaufen ist, sondern auf das, was als Nächstes möglich ist.

  2. Lernbereitschaft: Sie lernen laufend. Nach jedem Spiel, nach jeder Situation und manchmal sogar während des Spiels. Fehler werden analysiert, angepasst und als Teil der Entwicklung verstanden.

  3. Improvisationsvermögen: Sie improvisieren. Kein Spiel läuft exakt nach Plan. Verletzungen, Wetterbedingungen oder ein unerwartet starker Gegner verlangen Flexibilität. Genauso erleben Unternehmen heute Veränderungen. Wer an alten Lösungen festhält, verliert wertvolle Handlungsmöglichkeiten.

  4. Beziehungen & Netzwerke: Und sie wissen, wann Unterstützung notwendig ist. Ein:e Trainer:in zögert nicht, eine:n frische:n Ersatzspieler:in einzuwechseln. Niemand käme auf die Idee, darin ein persönliches Versagen zu sehen. Im Berufsalltag fällt uns das oft deutlich schwerer.

 

Das richtige Mindset ist entscheidend...


Als Mental- und Resilienztrainerin interessiert mich besonders die Frage: welche Haltung/ welcher Gedanke geht dem Verhalten voraus? Bitte ich rechtzeitig um Unterstützung oder versuche ich, alles allein zu schaffen? Traue ich mich, Unsicherheiten anzusprechen? Darf ich Fehler machen? Dürfen andere Fehler machen? Weiß ich überhaupt, wofür ich was tue?


Diese Fragen beantwortet nicht nur jeder Mensch für sich. Sie werden maßgeblich von der Unternehmenskultur geprägt. Eine resiliente Organisation zeichnet sich durch eine Fehlerkultur aus, die Lernen ermöglicht. Mitarbeitende dürfen ausprobieren, Fragen stellen und offen ansprechen, wenn sie Unterstützung benötigen. Führungskräfte schaffen den Rahmen dafür, indem sie Vertrauen fördern und psychologische Sicherheit ermöglichen. Denn nur dort, wo Fehler nicht automatisch mit Schuld verbunden werden, entstehen Lernvermögen, Improvisationsfähigkeit und Innovation.


Hand hält kleine Tafel mit POSSIBLE in Kreide, daneben bunte Kreidestücke auf blauem Hintergrund. Symbolisiert, dass ein Perspektivwechsel hilfreich ist, um eigene Resilienz zu steigern. Resilienztrainings können hier unterstützen, durch Mentaltrainerin Christina Radinger in Wien oder online.

Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Erfolg...


Im Spitzensport ist Regeneration selbstverständlich. Die neu eingeführte Hydration break ist nicht nur für die Spieler am Platz hilfreich, auch so manche:r Zuseher:in freut sich darüber 😊.

Erholung ist im Sport ein zentraler Teil des Trainingsplans und wird sogar als essentiell angesehen, um Erfolg überhaupt zu ermöglichen. Niemand würde auf die Idee kommen, Spitzenleistung dauerhaft ohne Regeneration zu erwarten. Aber im Arbeitsalltag, da sieht das oft anders aus: Meetings folgen auf Meetings. Die Wasserflasche bleibt voll. Die Mittagspause fällt aus. Dabei beginnt Resilienz häufig bei den kleinen Dingen. Eine kurzer Hydration Break. Ein paar bewusste Atemzüge. Ein Spaziergang zwischen zwei Besprechungen. Wer gut für seine eigenen Ressourcen sorgt, kann auch für andere da sein.



Was kann ein Resilienztraining für Unternehmen anstoßen?


Ein gutes Resilienztraining für Unternehmen vermittelt mehr als Methoden zur Stressbewältigung. Es schafft einen Raum, in dem Teams ihre Zusammenarbeit reflektieren, neue Perspektiven entwickeln und den Umgang mit Herausforderungen bewusst gestalten können. Dabei geht es um Fragen wie: Wie können wir auch unter Druck konstruktiv miteinander kommunizieren? Wie schaffen wir eine Fehlerkultur, in der Lernen wichtiger ist als Schuldzuweisungen? Wie gelingt es Führungskräften, Orientierung und Sicherheit zu vermitteln? Und wie können Mitarbeitende ihre eigenen Ressourcen besser wahrnehmen, rechtzeitig Unterstützung annehmen und auch im Arbeitsalltag bewusst für Regeneration sorgen?


Als Mentaltrainerin liegt mein Fokus dabei besonders auf dem Mindset. Denn unsere innere Haltung beeinflusst maßgeblich, wie wir mit Veränderungen, Konflikten und Rückschlägen umgehen.

Resilienz bedeutet für mich nämlich nicht, dass Menschen einfach mehr aushalten müssen. Resilienz bedeutet, Bedingungen zu schaffen, unter denen Menschen langfristig gesund, motiviert und wirksam zusammenarbeiten können.


Übung macht den (Welt-)Meister. Das gilt nicht nur im Fußball, sondern auch für Resilienz.

Resilienz entwickelt sich nicht an einem einzigen Tag und auch nicht durch ein einzelnes Training. Sie wächst durch das, was wir im Alltag immer wieder üben, sowohl in Bezug auf unsere innere Haltung als auch in unserem Verhalten. Somit könnte ich auch sagen: Resilienz ist eine Entscheidung.

 

Wie gehen wir mit Fehlern um? Trauen wir uns, um Unterstützung zu bitten? Bleiben wir neugierig, wenn Pläne nicht aufgehen? Verlieren wir in herausfordernden Zeiten unsere gemeinsame Vision aus den Augen oder richten wir den Blick wieder nach vorne?


Vielleicht schaue ich deshalb Fußball mit etwas anderen Augen. Mich begeistert nicht nur das entscheidende Tor. Mich begeistert, wie Teams miteinander umgehen, wenn das Spiel plötzlich kippt. Wie sie Verantwortung übernehmen, sich gegenseitig stabilisieren, flexibel auf neue Situationen reagieren und gemeinsam weiterspielen.

Genau diese Fähigkeiten brauchen auch Unternehmen. Nicht nur in Krisenzeiten, sondern jeden Tag. Denn eine resiliente Organisation besteht nicht aus unfehlbaren Menschen. Sie besteht aus Menschen, die gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen und gemeinsam Lösungen entwickeln.

Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis:


Resilienz ist keine Eigenschaft, die man besitzt. Sie ist eine Haltung, die wir jeden Tag aufs Neue trainieren, als Einzelne und vor allem als Team.

Neugierig geworden?

Wenn du beim Lesen das Gefühl hattest: "Genau diese Themen beschäftigen unser Team", dann lass uns darüber sprechen.

Gemeinsam entwickeln wir ein Resilienztraining für dein Unternehmen, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern Veränderungen im Arbeitsalltag anstößt: praxisnah, interaktiv und mit viel Raum für Reflexion, Mentaltraining und nachhaltige Integration. Ich freue mich darauf, dich und dein Team kennenzulernen.

 




Häufige Fragen rund um Resilienztrainings für Unternehmen:

Was können Unternehmen von erfolgreichen Fußballteams lernen?

Erfolgreiche Teams zeichnen sich nicht nur durch Fachkompetenz aus, sondern auch durch Vertrauen, Kommunikation und Resilienz. Genau diese Fähigkeiten lassen sich durch gezieltes Resilienztraining für Unternehmen stärken um sie so zukunftsfit zu machen.

Warum ist Resilienz für Teams so wichtig?

Resiliente Teams bleiben auch unter Druck handlungsfähig, finden schneller Lösungen und unterstützen sich gegenseitig. Das verbessert langfristig Zusammenarbeit, Motivation und trägt so nachhaltig zum Unternehmenserfolg bei.

Wie kann Mentaltraining Teams im Berufsalltag unterstützen?

Mentaltraining hilft Mitarbeitenden und Führungskräften, den Fokus zu behalten, mit Stress konstruktiv umzugehen und auch in herausfordernden Situationen klare Entscheidungen zu treffen. Wer das Ziel kennt und innere Blockaden löst hat eine hohe Wahrscheinlich das Ziel auch zu erreichen.

Für welche Unternehmen eignet sich Resilienztraining?

Resilienztraining eignet sich für Unternehmen jeder Größe – vom kleinen Betrieb bis zum Konzern. Besonders in Zeiten von Veränderung, hoher Arbeitsbelastung oder personellen Herausforderungen profitieren Teams davon.

Bietest du Resilienztrainings für Unternehmen an und wenn ja wo?

Ja. Ich biete Resilienztrainings für Unternehmen in Wien sowie österreichweit, online oder direkt als Inhouse-Seminar an. Die Inhalte werden individuell auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt.


Die Vorweihnachtszeit, sie gilt als die „besinnlichste Zeit des Jahres“. In der Realität bedeutet sie aber oft: volle Kalender, Verpflichtungen, Termine und Erwartungen. Zwischen Punsch, Jahresabschluss und Weihnachtsfeier bleibt kaum Raum zur Ruhe zu kommen. Du ertappst dich während dieser Zeit besonders häufig dabei „Ja, klar!“ zu sagen obwohl dein inneres Ich leise flüstert: „Bitte nicht schon wieder …“. Ehe du dich versiehst, ist dein Kalender voll, dein Akku leer und du fragst dich, warum sich eigentlich alle wohlfühlen, nur du nicht.


Damit bist du nicht allein. Als Mental- und Resilienz Trainerin arbeite ich häufig mit Menschen, die sich zwischen Verpflichtungen, Erwartungen und schlechtem Gewissen verlieren. Die gute Nachricht: Wenn dir dieses Muster bewusst wird, ist der erste und vielleicht wichtigste Schritt bereits getan. Mit gezieltem Mentaltraining kannst du lernen, deine Energieressourcen besser zu schützen, dein Denken zu verändern und gesunde Grenzen zu setzen, auch (und gerade) in dieser stressigen Zeit.


Ein kleiner Hund, also ein Mops, mit Weihnachtsmütze, gefangen in einer beleuchteten Lichterkette, sieht mit traurigem Blick in die Kamera. Er symbolisiert den Stress in der Weihnachtszeit unter dem viele leiden. Christina Radinger, Expertin für Mentaltraining und Resilienztraining kann dabei helfen, auf die eigenen Bedürfnisse mehr zu achten und so sein Wohlbefinden zu steigern. Mehr Infos unter: www.christinaradinger.at

Typische Signale, dass du in der „Ja-Falle“ steckst

  • Du sagst zu, aber ärgerst dich im nächsten Moment und in deinem Bauch beginnt es unangenehm zu kribbeln.

  • Du fühlst dich oft erschöpft, gereizt oder „ausgelaugt“.

  • Du hast kaum mehr Zeit für Dinge, die dir guttun.

  • Du hast das Gefühl du funktionierst nur noch.

  • Dein Körper sendet Stresssignale wie Verspannungen, Schlafprobleme oder Kopfschmerzen.


All das sind Hinweise darauf, dass dein System im Dauerbetrieb läuft und dringend eine mentale Pause braucht. Denn Stressbewältigung beginnt nicht mit Yoga oder Urlaub, sondern mit einem ehrlichen Satz: „Nein, das passt für mich gerade nicht.“



Warum es uns Menschen schwer fällt, Nein zu sagen

Ganz einfach: Wir sind soziale Wesen und tragen das Bedürfnis nach Zugehörigkeit in uns. Schon in der Steinzeit war es überlebenswichtig, Teil einer Gemeinschaft zu bleiben. Das belegen auch Neurowissenschaftliche Untersuchungen, die zeigen, dass sozialer Ausschluss tatsächlich das Schmerzzentrum im Gehirn aktiviert. Unser Gehirn reagiert auf Ablehnung neurologisch ähnlich wie auf körperlichen Schmerz (Eisenberger, 2003; 2012). Genau deshalb fällt vielen Menschen das Nein sagen so schwer: Es triggert, häufig unbewusst, die Angst vor Ausschluss.


Erziehung und gesellschaftliche Erwartungen können diesen Mechanismus zusätzlich verstärken. „Sei brav, hilf mit, mach es allen recht, nimm dich nicht zu wichtig, sei ja keine Belastung!“ Diese alten Programme laufen in uns ab wie eine App, die im Hintergrund ständig Akku frisst. Das macht es schwerer, Grenzen zu ziehen, obwohl sie gesund und wichtig sind. Aber aufgepasst: Man kann sie updaten. Denn, unser Gehirn ist lernfähig! Und neue förderliche Denkmuster, die es uns leichter machen auch auf unsere eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu achten, sind trainierbar.


eine Gruppe von Frauen, die lachen und sich zugehörig und zeigt, dass offene und ehrliche Kommunikation wichtig ist.

💡 Wie Mentaltraining hilft, Grenzen zu setzen

Im Mentaltraining arbeiten wir genau an diesem Update. Wir hinterfragen alte Denkmuster und entwickeln neue, hilfreichere Überzeugungen. Denn wer sich selbst gut behandelt, kann auch für andere viel klarer, entspannter und unterstützender sein. Eine win-win Situation also ;).


So gelingt das Nein mit Leichtigkeit

  1. Ziel klar formulieren: Was würde sich für dich verbessern, wenn du vermehrt JA zu deinen eigenen Bedürfnissen sagst? Was hast du davon? Wenn du dir das WARUM deines Zieles klar machst, wird es für dich leichter sein, in diese neue Richtung zu gehen. 

  2. Mindset entwickeln: Welche innere Einstellung hilft dir vermehrt den Fokus auf deine eigenen Bedürfnisse zu legen?

  3. Pausentaste drücken: Statt sofort zuzusagen, bewusst eine Antwortpause einbauen („Ich überlege es mir und melde mich“).

  4. Innere Check-Frage: „Will ich das wirklich?“ Diese kurze Selbstbefragung stärkt das Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse.

  5. Kurze, klare Formulierungen: Ein Nein muss keine langen Erklärungen enthalten. Ein einfacher Satz wie „Das passt für mich gerade nicht“ reicht häufig völlig aus. Besonders hilfreich finde ich es, wenn man sich ein paar Standardsätze parat hält, um nicht in die Rechtfertigungsfalle zu geraten.

  6. Ich-Botschaften: Statt zu rechtfertigen, besser auf die eigene Perspektive verweisen („Ich brauche gerade Zeit für mich“).

  7. Wertschätzung ausdrücken: Ein Nein kann gleichzeitig freundlich sein („Danke für die Einladung, ich freue mich sehr, aber diesmal passt es nicht“).

  8. Mit kleinen Neins starten: Zum Beispiel im Alltag bei Dingen, die nicht so schwerfallen – eine Werbeanfrage ablehnen oder nicht gleich jedem spontanen Termin zusagen.

  9. Erfolge notieren: Nach jedem bewusst gesetzten Nein das positive Gefühl festhalten. Das motiviert!


📖 Buch-Tipp: Karin Kuschik „50 Sätze die dein Leben leichter machen“
ein weißer Schriftzug mit dem Wort "nope" auf braunem Holz, symbolisiert dass klares Grenzen wichtig ist.


Was sich verändert, wenn du lernst, Nein zu sagen

Wenn du beginnst, bewusster Nein zu sagen, verändert sich nicht nur dein Terminkalender – sondern dein ganzes Lebensgefühl. Du gewinnst Raum für das, was dir wirklich wichtig ist: Erholung, Kreativität, Familie, Leichtigkeit.

Und das Überraschende: Klient:innen berichten, dass sich dadurch Beziehungen teilweise sogar vertiefen. Denn sie werden durch Ehrlichkeit, Respekt und Wertschätzung getragen und nicht durch Pflichtgefühl. 

 

Ein bewusst gesetztes Nein ist kein Verlust, es ist eine Entscheidung für dich und dein Wohlbefinden. Es bedeutet, Verantwortung für deine Energie zu übernehmen und dein Leben wieder aktiv zu gestalten, als nur Passagier*in zu sein. Genau darin liegt mentale Stärke.


Wenn du lernen möchtest, deine Grenzen klar zu setzen, Stress besser zu bewältigen und deine mentale Stärke zu entwickeln, begleite ich dich gerne im Rahmen eines Mentaltrainings oder Resilienztrainings – persönlich in meiner Praxis in 1060 Wien oder online.


👉 Mehr Infos findest du auf www.christinaradinger.at.



Häufig gestellte Fragen rund um das Thema "Grenzen setzen":

Warum fällt es vielen Menschen schwer, Grenzen zu setzen?

Vielen Menschen fällt es schwer, Nein zu sagen, weil sie Angst haben, andere zu enttäuschen oder abgelehnt zu werden. Mit Mentaltraining lernst du, hinderliche Glaubenssätze zu erkennen, und diese zu lösen. Das schafft mehr Freiheit und Leichtigkeit in deinem Leben :)

Wie hilft Mentaltraining beim Grenzen setzen?

Mentaltraining unterstützt dich dabei, deine Gedanken und Verhaltensmuster bewusst zu reflektieren und dadruch neu zu steueren. Eigentlich ist es ein ganz normaler LErnprozess, den du in deinem Leben schon sehr häufig erlebt hast. Dadurch fällt es leichter, klar zu kommunizieren, gesunde Grenzen zu setzen und Entscheidungen zu treffen, die sich stimmig anfühlen.

Was hat Resilienz mit dem Setzen von Grenzen zu tun?

Resilienz bedeutet auch, die eigenen Energieressourcen zu schützen. Wer gesunde Grenzen setzt, reduziert Dauerstress, stärkt die eigene Widerstandskraft und bleibt langfristig leistungsfähig und ausgeglichen.

Für wen eignet sich Mentaltraining bei mir in der Praxis in Wien oder online?

Mentaltraining vor Ort in meiner Praxis im 6. Bezirk in Wien oder online eignet sich für alle, die ihre mentale Stärke entwickeln, Stress besser bewältigen, selbstbewusster auftreten oder lernen möchten, die eigenen Bedürfnisse klarer zu vertreten.

Wann ist professionelle Unterstützung beim Grenzen setzen sinnvoll?

Wenn du immer wieder das Gefühl hast, dich selbst hintenanzustellen, dich häufig überforderst oder Nein sagen schwerfällt, kann ein professionelles Mental- oder Resilienztraining dabei helfen, neue Denk- und Verhaltensmuster nachhaltig zu entwickeln.


Kaum ein anderes Thema zieht so viele Meinungen nach sich, wie das Thema Partnerschaft und Beziehungen. Die gesellschaftlichen Ideen, wie man Beziehungen zu leben hat, wann man wie viele Kinder bekommen sollte, wie diese erzogen werden, wie lange man minimal oder maximal Single sein darf und welche Erwartungen man an einen Partner haben darf, sind unendlich.

Diesen Blogartikel möchte ich den Singles über 30 widmen, für die es auch herausfordernd sein kann, sich in dem Dschungel aus Ratschlägen und Erwartungen zurechtzufinden - denn häufig hört man Sätze, die mehr schaden als nützen. Hier sind sie also:


die TOP 5 Aussagen, die Singles über 30 häufig begegnen...

...sowie förderliche Sichtweisen, die durch Mentaltraining unterstützt werden können.


Und natürlich: Die Liste ist nicht vollständig, aber sie zeigt typische Beispiele die ich von Klient:innen in meiner Praxis, als auch in meinem privaten Umfeld immer wieder höre.

 

Frau in farbenfrohem Raum sitzt entspannt in einem Sessel, hält eine Orange und streckt spielerisch die Beine in die Luft – Symbol für Selbstbestimmung und Lebensfreude als Single. Mental Trainerin und Beziehungsexpertin Christina Radinger kann dabei unterstützen.

💬 Nummer 1: „Du hast zu hohe Ansprüche. Du musst deine Erwartungen reduzieren!“


Ein absoluter Kassenschlager, den Klient:innen meistens als erstes hervorbringen, wenn es um das Thema Wunschpartnerschaft geht. Paradoxerweise suggeriert dieser Satz, dass es falsch ist, Ansprüche an eine:n (Lebens-)Partner:in zu haben. Meine erste innere Reaktion drauf ist meist: „Naja, wenn nicht beim Wunschpartner, bei was dann!?“... Sage ich natürlich nicht 😉.


Und ja, natürlich kann es hilfreich sein, zu prüfen, ob die eigenen Ansprüche realistisch sind. Auf mein Nachfragen, kommen allerdings zumeist sehr bodenständige Wunscheigenschaften von meinen Klient:innen (zumindest aus meiner Perspektive 😉): Ehrlichkeit, Loyalität, Zuverlässigkeit, Humor, Wertschätzung, Augenhöhe, eine subjektiv-anziehende Optik etc. Und auch meine Klient:innen schätzen nach genauerer Betrachtung die genannten Eigenschaften als realistisch ein. Im Umkehrschluss könnte man es also auch so angehen: statt deine Ansprüche zu senken, fokussiere dich darauf, wie du die richtigen Menschen anziehen kannst, die mit deinen Werten und Bedürfnissen übereinstimmen. Voraussetzung ist hierbei, dass du deine eigenen Werte und Ziele kennst.


In meiner Praxis als Mental- und Resilienztrainerin arbeite ich mit meinen Klient:innen vor allem am Mindset, mit der Idee, die eigene Ausstrahlung so zu entwickeln, dass du die richtige Partnerin oder den richtigen Partner ganz einfach in dein Leben ziehst. Denn, nicht vergessen: Es gibt über 8 Milliarden Menschen auf dieser Welt – jemand wird sicherlich deinen Erwartungen entsprechen! 😊


Schmankerl aus der Praxis: Auf Nachfrage bei meinem Klienten, wie er denn auf diese Aussage von seinem Freund reagiert hätte, meinte er: „Ich habe ihn nur gefragt, ob er denn bei der Wahl seiner jetzigen Frau auch seine Ansprüche reduziert hätte. Die Antwort war ein betretenes Schweigen!“ Conclusio: Manchmal sagt die Aussage mehr über die/den Überbringer:in aus, also über den Empfänger.

 


💬 Nummer 2: „Je älter man wird, desto weniger „gute“ Singles sind verfügbar – die Luft wird dünn!“


Zunächst einmal würde mich interessieren, was „gut“ in diesem Zusammenhang bedeutet? Wenn ich bei meinen Klient:innen nachfrage, kommen meistens Aussagen wie „Naja die Guten sind schon alle weg vom Markt, die Übrigen haben schon – auf gut wienerisch- ein großes Packerl!“. Interessant, nicht? Was ist mit „am groß'n Packerl“ gemeint? Meistens kommen dann Aufzählungen wie: Kinder, Scheidung, Ex-Beziehungen, emotionale Wunden, sonderbare/ schrullige Verhaltensweisen oder Eigenheiten etc.


Sehen wir uns das mal genauer an: 🔍 Natürlich kann es sein, dass ein 38-jähriger Mann mehr Lebensgeschichte mitbringt, als ein 22-Jähriger, möglicherweise gibt es schon Kinder oder eine Ex-Beziehung. Und natürlich könnten daraus auch emotionale Wunden entstanden sein. Aber sind wir uns mal ehrlich: das Recht auf Sonderbarkeit oder Schrulligkeit ist nicht nur Singles vorbehalten. Es gibt genauso viele Spezialfälle die verheiratet sind oder in einer Partnerschaft leben😊.


Und natürlich könnten Umstände wie zum Beispiel Kinder aus der Ex-Beziehung dazu führen, dass der Abstimmungsaufwand intensiver ist. Aber wäre es nicht auch möglich, dass genau diese Lebensgeschichte eine Bereicherung ist.


Der Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie Carl Gustav Jung sagte einst: „Life really does begin at forty. Up until then, you are just doing research.” 

Übersetzt bedeutet das: „Erst mit vierzig beginnt das echte Leben. Bis dahin betreibst du Forschung.“ Wenn wir ihm glauben dürfen, dann könnte man annehmen, dass es sogar von Vorteil sein kann, sich in den 30-igern intensiv mit sich selbst auseinander zu setzen; die eigenen Bedürfnisse, Grenzen, Wünsche und Ziele kennen zu lernen. Denn ein gewisses Maß an Selbstreflexion und das Wissen um die eigenen Wünsche und Ziele, helfen nicht nur in der Beziehung zu uns selbst, sondern auch in einer Partnerschaft. Je mehr du dich selbst kennst, desto mehr ziehst du Menschen an, die deine Werte teilen.

 


💬 Nummer 3: „Für eine Partnerschaft musst du kompromissbereiter sein.“

Diesen Satz finde ich besonders spannend. Übersetzt bedeutet er nämlich, dass man in einer „erfolgreichen“ Beziehung häufig auf seine eigenen Bedürfnisse verzichten muss. Doch was ist ein Kompromiss eigentlich? Ein Kompromiss bedeutet in der Praxis oft, dass beide Partner oder zumindest einer etwas aufgeben muss, um zu einer Lösung zu gelangen. Eine liebe Kollegin von mir sagte einmal sehr passend (wieder) auf gut wienerisch: „Also einer von beiden ist immer haß´!“ 😊  haß = sauer/ wütend. Also keine besonders attraktive Aussicht, oder?


ABER: statt Kompromisse als notwendiges Übel zu sehen, betrachte sie als Gelegenheit, Konsens zu finden. Worin liegt also der Unterschied? Ein Beispiel soll es anschaulicher machen: Ein Paar plant ihren Urlaub. Er braucht das Meer zur Entspannung, sie die Aktivität in den Bergen.

Kompromiss: da sie letztes Jahr bereits Urlaub am Meer verbracht haben, fahren sie heuer in die Berge. Sprich: letztes Jahr hatte sie keine Erholung, heuer hat er keine!

Konsens: Sie finden einen Urlaubsort an dem sie beides vereinen können, zum Beispiel in den Pyrenäen, wo es sowohl Berge, als auch das Meer gibt. In diesem Beispiel dürften beide Partner ihre Bedürfnisse und Wünsche klar kommunizieren und gemeinsam eine Lösung finden, die für beide erfüllend ist.


Ein Paar hält sich bei Sonnenuntergang liebevoll an der Hand – Symbol für echte Verbindung, emotionale Nähe und bewusste Partnerschaft. Christina Radinger – Mentaltrainerin & Beziehungscoach in Wien – begleitet Singles und Paare zu erfüllten Beziehungen.

Mentaltraining kann dir dabei helfen, klare Kommunikation zu entwickeln und deine Bedürfnisse sowie die deines Partners zu artikulieren. Eine gesunde Beziehung basiert auf einem Gleichgewicht von Geben und Nehmen, nicht auf dem Aufgeben von Wünschen.

 


💬 Nummer 4: „Wie kann es sein, dass gerade DU noch Single bist?!“

Ich bezeichne solche Aussagen liebevoll als „Beleidigungskompliment“. Schön getarnt mit Schleife klingt es zwar schmeichelhaft, kann aber gleichzeitig suggerieren, dass etwas mit dir nicht stimmt. Außerdem vermittelt es den Eindruck, dass der allgemein erstrebenswerte Zustand, den wir gesellschaftlich anstreben sollten, eine Partnerschaft ist – idealerweise eine traditionelle, monogame Beziehung mit Kind, Haus und Hund. Hast du das nicht, ist irgendetwas nicht in Ordnung mit dir.

Aber bitte: Lass dich davon nicht verunsichern!

1. Mit dir ist alles in Ordnung!

2. Könnte man diese Aussage als Hinweis darauf sehen, dass die Gesellschaft oft ein enges Bild von Glück und Erfolg hat.

Wichtiger ist, dass du deinen eigenen Weg gehst – unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen. Mithilfe von Mentaltraining kann es dir ganz leicht gelingen, das Selbstwertgefühl zu stärken und dich daran zu erinnern, dass deine Werte und Bedürfnisse Priorität haben dürfen.

 

Und abschließend noch ein besonderer Leckerbissen.... :)


💬 Nummer 5: „Du musst erst mit dir selbst zufrieden sein, bevor du glücklich in einer Beziehung sein kannst!“

Lachender junger Mann sitzt entspannt auf einem Felsen bei Sonnenschein, trägt sportliche Kleidung – Ausdruck von Leichtigkeit, Selbstvertrauen und Lebensfreude. Mental Coach Christina Radinger kann mit ihren Coachings in Wien oder online dabei unterstützen. Mehr Infos unter www.christinaradinger.at

Manchmal kommt da noch der Nachsatz: "Eine Beziehung kann nur das Sahnehäubchen sein!" Ein typischer Ratschlag, der oft gut gemeint ist – aber nicht selten Druck erzeugt oder falsch verstanden wird. Er kann suggerieren, dass man zuerst mit sich alleine glücklich sein muss oder man erst „perfekt“ oder völlig mit sich im Reinen sein sollte, ehe man eine Beziehung eingehen darf. Die Realität ist jedoch komplexer: Zunächst einmal ist das Bedürfnis nach Beziehung und sozialer Einbettung völlig normal und auch irgendwo evolutionäre in uns abgespeichert. Das heißt nicht dass, das bei jedem/jeder gleich stark ausgeprägt ist. Aber du darfst dieses Bedürfnis haben!

Zum anderen ist niemand je völlig „fertig“ mit der eigenen Entwicklung. Und trotzdem oder vielleicht gerade deswegen sind liebevolle, gesunde Beziehungen möglich – gerade dann, wenn die Beteiligten bereit sind, sich authentisch zu zeigen, mit all ihren Ecken und Kanten.


„Authentizität bedeutet, täglich loszulassen, wer wir glauben sein zu müssen – und stattdessen zu umarmen, wer wir wirklich sind.“ Brené Brown (US-amerikanische Sozialforscherin und Bestsellerautorin)

Eine erfüllte Beziehung beginnt dort, wo Menschen sich selbst ehrlich begegnen – mit allem, was dazugehört. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Echtheit, Offenheit und gemeinsame Entwicklung. Dabei kann es hilfreich sein, deine innere Haltung zu stärken, alte Selbstbilder zu hinterfragen und dich mit Klarheit und Selbstvertrauen auf Beziehung einzulassen – so wie du bist. Im Mentalen Training gibt es viele einfache Methoden, die dich genau dabei unterstützen.


 

Wenn du dich in diesen Aussagen oder Glaubenssätzen wiedererkennst und spürst, dass sie dich daran hindern, dein volles Potenzial zu leben – ob als Single oder in welcher Beziehungsform auch immer – dann könnte jetzt der richtige Moment sein für Veränderung.


Als Mental- und Resilienztrainerin in Wien (und online) unterstütze ich dich dabei, hinderliche Denkmuster aufzulösen, dein Selbstbewusstsein zu stärken und mit Klarheit und Leichtigkeit neue Wege zu gehen. In unseren Coachings arbeiten wir gemeinsam an deiner inneren Haltung, deiner Ausstrahlung und deiner Fähigkeit, gesunde, erfüllende Beziehungen aufzubauen.



Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen und dich auf deinem Weg zu begleiten.

Deine Christina 🤍

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