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Mindset Blog 
Kostenlose Mentaltipps

Christina Radinger - Expertin für Mentaltraining in Wien gibt dir kostenlose Tipps für mehr Resilienz, mentale Stärke und Leichtigkeit im Leben

Bist du auf der Suche nach Tipps, effektiven Übungen oder Buchempfehlungen um selbstbewusster, entspannter und zufriedener zu werden? Oder interessierst du dich für Themen wie Stressbewältigung, Resilienz, Burn Out Prävention oder berufliche Neuorientierung?

Als erfahrene Mentaltrainerin / MentalCoach in Wien findest du in meinem Mindset Blog kostenlose und einfache Mentaltipps, die dir helfen das Leben einfacher zu gestalten!

Ich kombiniere meine Erfahrung aus dem unternehmerischen Umfeld und als Führungskraft mit meinem Wissen aus der Praxis als Mental- & Resilienztrainerin und biete eine Fülle von Tipps, Tricks und Techniken, um dich bei deiner beruflichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen.

Hier findest du Tools zum Thema Entspannung, berufliche Neuorientierung, Burnout-Prophylax, Stressbewältigung, Selbstbewusstsein stärken sowie Informationen über die neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnisse.

Multitasking ist in der heutigen Welt fast alltäglich geworden. Die Vorstellung, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, erscheint vielen als eine effiziente Lösung für ein übervolles Leben. Doch was zunächst wie ein Vorteil wirkt, entpuppt sich oft als Stressfalle. Denn: Unser Gehirn ist nicht dafür gemacht, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun.

Zusehen ist ein aufgeklappter silberner Laptop, links daneben eine Kaffeetasse mit Löffel und rechts neben dem Laptop ein e-Book auf dem gerade geschrieben wird und ein grünes Basilikumpflänzchen. Insgesamt sind 4 Hände zu sehen, die in einem blauen Jeanshemd stecken. Jede Hand macht was anderen, nämlich Kaffee trinken, am Laptop tippen und am E-Book schreiben. Das Bild soll die Herausforderungen von Multitasking unterstreichen und dass man mithilfe von Mentaltraining durch Coach Christina Radinger in Wien die Herausforderungen bewältigen kann. Mehr infos unter www.christinaradinger.at

Warum Multitasking uns ausbremst

Das menschliche Gehirn kann nicht mehrere komplexe Aufgaben gleichzeitig bearbeiten. Was wir als „Multitasking“ erleben, ist in Wahrheit ein ständiges Umschalten – und genau das kostet Kraft.

Eine Studie der Stanford University (2009) zeigt: Menschen, die regelmäßig multitasken, schneiden bei Konzentrations- und Gedächtnistests deutlich schlechter ab als jene, die Aufgaben nacheinander erledigen.👉 Zur Studie


Was Multitasking mit deiner Konzentration macht

Laut der American Psychological Association verlieren wir beim Multitasking bis zu 40 % unserer produktiven Zeit. Der ständige Aufgabenwechsel überfordert das Gehirn – deine Konzentration sinkt, du wirst langsamer und machst mehr Fehler.

In der Praxis bedeutet das: Einen Bericht schreiben, E-Mails checken, schnell telefonieren – alles gleichzeitig? Das führt nicht zu Effizienz, sondern zu Stress, Erschöpfung und Unzufriedenheit.


Ein Fallbeispiel aus meiner Praxis

Viele meiner Klient:innen kommen genau deshalb zu mir – wie Tamara, berufstätige Mutter und Projektmanagerin.

Sie jongliert Familie, Beruf, Haushalt und kümmert sich auch noch aufopferungsvoll um ihre Eltern – oft alles gleichzeitig. Laptop auf, Kind auf dem Schoß, E-Mail im Blick, der Partner spricht nebenbei, das Handy läutet. Das Ergebnis: Tamara fühlt sich erschöpft, nie „fertig“, ständig unter Druck gepaart mit Schuldgefühlen.

Sie leidet mittlerweile unter Schlafstörungen, Kopfschmerzen und innerer Unruhe. Ihr Wunsch: wieder klar denken zu können, entspannter zu sein und nicht ständig allen alles recht machen müssen.


Stressmanagement durch Mentaltraining

Die Lösung liegt nicht (nur) in weniger Aufgaben – sondern in einer anderen Herangehensweise. Mit Mentaltraining, gezieltem Stressmanagement und einer bewussten inneren Haltung lernst du, Fokus und Ruhe wiederzufinden.


5 konkrete Tipps gegen Multitasking-Stress

1. Fokus statt Chaos: Time-Blocking

Plane feste Zeitfenster ohne Ablenkung in deinen Kalender für bestimmte Aufgaben, anstatt einer langen To-Do Liste.👉 E-Mails? Zum Beispiel zwischen 10–11 Uhr. Kommst du heute nicht zu dieser Aufgabe, verschiebe sie einfach in deinem Kalender an eine freie Stelle, so bekommt dein Gehirn die Botschaft dennoch "fertig" zu sein und kann sich entspannen. Denn es gibt doch nichts schöneres als eine leere To-do Liste, oder :) ? Ablenkung durch das Handy? Dann schalte es auf lautlos, oder noch besser: verbanne aus deinem Sichtfeld. Studien haben gezeigt, dass uns allein die Anwesenheit von Handys ablenkt, also am besten irgendwo hinlegen, wo du es nicht siehst. Das erhöht die Produktivität und senkt den Stresspegel.

Eine junge blonde Frau mit einer Hand auf der Brust, die Augen geschlossen, wirkt tiefenentspannt. Soll die Wirkung von Atemübungen zeigen und wie Mentaltraining dabei unterstützen kann. Mehr infos unter www.christinaradinger.at

2. Kohärentes Atmen: Stress abbauen in 3 Minuten

Eine bewährte Methode aus dem Resilienztraining:

  • Setz dich bequem hin, Hände auf den Bauch und achte darauf, dass du tief in den Bauch ein- und ausatmest.

  • Atme nun durch die Nase ein (4 Sek.) und atme durch die Nase aus (4 Sek.).

  • Wiederhole für 3–5 Minuten.

Diese Übung aktiviert dein parasympathisches Nervensystem – dein inneres Bremspedal – und senkt nachweislich den Cortisolspiegel (Stresshormon).


3. Prioritäten setzen: Was ist wirklich wichtig?

Frage dich regelmäßig:

  • Muss die Aufgabe wirklich jetzt erledigt werden?

  • Ist die Aufgabe wirklich wichtig?

  • In welcher Qualität muss sie erledigt, Stichwort Perfektionismus?

Tipp: Fokussiere dich auf das, was wirklich wichtig ist, statt auf alles gleichzeitig.


4. Nein sagen lernen: Selbstfürsorge ist kein Egoismus sondern sichert deine Gesundheit

Lerne freundlich, aber bestimmt Grenzen zu setzen, denn nur wenn du selbst in der Kraft bist, kannst du auch gut für andere da sein.👉 „Ich kann das heute leider nicht übernehmen.“👉 „Ich melde mich morgen dazu.“

Ein Teil meiner Arbeit als Mentaltrainerin und in der Burn-out Prävention, besteht darin, dich dabei zu unterstützen.


5. Selbstfürsorge = Resilienztraining

Erholung ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Leistung.

  • Zunächst gilt es die Basics abzudecken: Pausen einbauen, ausreichend Schlaf, Ernährung und Bewegung.

  • Im weiteren Schritt kannst du für dich reflektieren, welche Art von Erholung du aktuell brauchst. Machst du viel Routinearbeit, dann wirst du womöglich mehr Abwechslung in deiner Freizeit benötigen? Bist du geistig sehr angestrengt, dann könnte körperliche Aktivität das Richtige sein. Powerst du dich körperlich in deiner Arbeit aus, dann könnte dich eine geistige Beschäftigung in deiner Freizeit in Balance bringen. Lerne dich selber kennen und gib dir Raum deinen Bedürfnissen nachzugehen.


Je stabiler du körperlich und mental bist, desto besser kannst du auch mit Druck umgehen.


Fazit: Multitasking macht müde – nicht effizient

Multitasking fühlt sich manchmal effizient an – ist aber in Wahrheit Energieverschwendung. Wer wirklich effektiv und gelassen arbeiten möchte, braucht Fokus, Klarheit und mentale Stärke.

Tools wie Time-Blocking, kohärente Atmung, Selbstfürsorge und die passende innere Einstellung helfen dir, wieder Kontrolle über deinen Alltag zu gewinnen.

Wenn du lernen möchtest, wie du dein Stresslevel nachhaltig senken und deine Resilienz stärken kannst, dann:👉 Vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.


In meiner Praxis für Mentaltraining in Wien unterstütze ich dich dabei, mit gezieltem Stressmanagement, Techniken aus dem Mentaltraining, Burn-out Prävention und Resilienztraining wieder zu mehr Klarheit, Energie und Gelassenheit zu finden.


Ich freue mich auf dich!


 


Frau während einer Beziehungskriese und Stressituation beim Mentaltraining mit Christina Radinger in Wien.

Was Stresssituationen, Prüfungsangst und Beziehungskrisen vereint – und wie du Blockaden durch Mentaltraining lösen kannst

Stell dir vor, du sitzt in einem Warteraum vor deiner wichtigsten Prüfung. Dein Herz schlägt bis zum Hals, deine Hände sind feucht, dein Kopf ist wie leergefegt. Oder du hast einen wichtigen Termin in der Arbeit und kurz davor rast dein Puls, dein Magen fühlt sich an wie ein Stein. Vielleicht kennst du auch dieses Szenario: Du freust dich auf einen gemütlichen Abend mit deinem Partner oder deiner Partnerin – ihr kommt beide von der Arbeit nachhause, ihr seht euch an und innerhalb von Minuten gibt es Streit über Kleinigkeiten. Und du denkst dir: "Warum passiert das immer wieder?"


Auf den ersten Blick haben diese Situationen nichts miteinander zu tun. Doch wenn wir tiefer blicken, erkennen wir: Stress, Angst und Beziehungsprobleme entspringen oft denselben inneren Mustern – unseren Gedanken, Glaubenssätzen und emotionalen Reaktionen.


Frau die in Prüfungsangst steckt vor dem Mentaltraining bei Christina Radinger.

Auch wenn wir es uns noch so sehr wünschen, dass sich doch endlich der unpünktliche Partner, die cholerische Chefin oder der nervige Nachbar verändern soll, so können wir Beziehungsprobleme und andere Stresssituationen nur dann lösen, wenn wir anfangen an UNS selbst zu arbeiten. Denn nur das eigene Verhalten ist direkt beeinflussbar. Und jedem Verhalten geht ein Gedanke und ein Gefühl voraus. Genau hier setzt Mentaltraining an.



Warum reagieren wir so in Stresssituationen?

Unser Gehirn liebt Muster. In Sekundenschnelle gleicht es aktuelle Situationen mit vergangenen Erlebnissen ab und zieht daraus seine Schlüsse. Das war früher überlebensnotwendig: Einmal von einem wilden Tier angegriffen? Dann lieber das nächste Mal sofort flüchten. Dieses Prinzip funktioniert heute noch genauso – nur kämpfen wir heute nicht mehr gegen Säbelzahntiger, sondern unsere "wilden Tiere" sind jetzt Prüfungen, Konflikte oder Leistungsdruck.


Das Problem? Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen realer Gefahr und "nur" emotionalem Stress. Die Reaktion ist dieselbe: Flucht, Kampf oder Erstarren. Das erklärt, warum du plötzlich Blackouts in Prüfungen bekommst, warum ein kleiner Streit eskaliert oder warum du bei Stress nicht mehr klar denken kannst.


Der Zusammenhang zwischen Prüfungsangst, Stress und Beziehungskrisen


1.       Körperliche Reaktionen auf Stress

In all diesen Situationen reagiert dein Nervensystem gleich: Dein Körper setzt Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin frei, dein Herzschlag erhöht sich, deine Atmung wird flacher, deine Muskeln spannen sich an. Hat dein Stresslevel den Höhepunkt erreicht, kommt dein Körper in den sogenannten "Kampf-oder-Flucht Modus" – das heißt er bündelt all seine Energie für seinen Überlebenskampf. Für die damaligen Gefahren eine ziemliche tolle Software. Für die heutigen Anforderungen (in unseren Breitengraden) leider nicht immer ideal. Das ist der Grund, warum du in Prüfungen Gelerntes nicht mehr abrufen kannst, im Job in Panik gerätst oder du in Beziehungskonflikten impulsiv reagierst. Es war über Jahrtausende schlichtweg nicht überlebensentscheidend, ob du gute Argumente in Konfliktsituationen hervorbringen konntest.


2.       Negative Glaubenssätze als Wurzel des Problems

Hinter Ängsten stecken häufig innere Glaubenssätze. Vielleicht denkst du insgeheim: Ich bin nicht gut genug. Oder: Ich darf keine Fehler machen. Oder: Ich muss es meiner Partnerin immer recht machen, um nicht verlassen zu werden.

Diese Sätze sind oft tief in uns verankert – unbewusst beeinflussen sie unsere Gedanken, Gefühle und unser Verhalten. Doch woher kommen diese Glaubenssätze eigentlich? Oft entstehen sie durch gesellschaftliche Normen und/ oder bereits in der Kindheit. Stell dir vor, du bringst stolz eine Zeichnung aus dem Kindergarten mit nach Hause, und anstatt Lob zu bekommen, heißt es: "Was soll das sein? Ein Baum? Nein, wie ein Baum sieht das irgendwie nicht aus." Oder du erzählst voller Freude von deinem Schulprojekt, und ein Erwachsener sagt: "Ach hast du nur eine 3 bekommen? Ja Biologie wird wohl nie deine Stärke." Niemand sagt dir: „Hast du in Biologie auch eine 3 – wow toll – du bist ja in Mathe schon so gut!“ Solche Erlebnisse prägen sich tief ein. Wir lernen: "Ich bin nur wertvoll, wenn ich perfekt bin oder Höchstleistung erbringe." Oder: "Ich muss immer leisten, um Anerkennung zu bekommen." Typische Glaubenssätze in diesen drei Bereichen:

• Prüfungsangst: "Ich darf nicht versagen." Oder „Ich darf mich bei der mündlichen Prüfung nicht vor den anderen blamieren.“

• Stress im Job: "Ich muss immer perfekt sein.“ „Ich muss immer die beste Leistung erbringen“ oder „Nur ich kann die Arbeit so machen, wie es sich gehört, ich kann nichts delegieren!“

• Beziehungskrisen: "Ich muss mich beweisen, um geliebt zu werden.“ „Ich muss es meinem Partner immer recht machen!"

Diese Glaubenssätze lassen uns in Stressmomenten automatisch reagieren – wir folgen alten Mustern, anstatt bewusst neue Wege zu gehen.



Frau während Mentaltraining bei Christina Radinger in Wien, um Blockaden, Stresssituationen und Beziehungsprobleme zu lösen.

Wie du durch Mentaltraining Blockaden löst

Die gute Nachricht: Du kannst dein Denken umprogrammieren. Dein Gehirn ist nicht statisch – es lernt ein Leben lang dazu, man spricht hier von der sogenannten Neuroplastizität des Gehirns. Genau das nutzen wir im Mentaltraining.


1.       Glaubenssätze identifizieren und umwandeln

Stell dir vor, du hast Prüfungsangst. Wenn du genau hinhorchst, wirst du einen inneren Dialog bemerken – vielleicht sagt eine innere Stimme: "Ich werde das nicht schaffen." Diese Gedanken sind automatisiert, aber sie lassen sich bewusst hinterfragen.


Neuer Glaubenssatz: "Ich bin gut vorbereitet und darf in meine Fähigkeiten vertrauen." Mit sogenannten positiven Affirmationen, die natürlich auch geübt werden sollen (es ist wie eine neue Fremdsprache zu lernen) können wir unser Gehirn umtrainieren.

Dieser Prozess funktioniert auch in Beziehungskrisen oder bei Stress im Job. Indem wir unsere Gedanken bewusst wahrnehmen und umlenken, ändert sich auch unser Verhalten.


2.       Atemtechniken & Achtsamkeit gegen akuten Stress

Wenn du merkst, dass dein Körper in den Kampf-oder-Flucht-Modus wechselt, stoppe bewusst. Eine einfache Technik: Atme vier Sekunden tief durch die Nase ein, halte den Atem vier Sekunden an und atme vier Sekunden lang aus. Das signalisiert deinem Nervensystem: "Alles ist okay."


3.       Mentale Bilder nutzen

Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen realen Erlebnissen und vorgestellten Bildern. Indem du dir immer wieder vorstellst, wie du ruhig und sicher in der Prüfung sitzt, verknüpft dein Gehirn die Situation mit positiven Gefühlen. Hier gibt es viele unterschiedliche Techniken aus dem Mentalen Training, die dich unterstützen können.


4.       Emotionales Reframing

Eine der effektivsten Techniken die wir im Mentaltraining verwenden ist das Reframing: Dabei verändern wir unsere Sicht auf eine Situation. Ein Streit mit dem Partner? Was, wenn du ihn als Gelegenheit siehst, euch besser zu verstehen und eure Bedürfnisse besser kennenzulernen, anstatt als "Wiederholung des Alten"?


Fazit: Du kannst deine Reaktion auf Stress verändern!

Ob Prüfungsangst, Stress oder Beziehungsprobleme – all diese Themen haben eine gemeinsame Basis: Deine inneren Überzeugungen und automatisierten Reaktionen. Die gute Nachricht? Du kannst sie verändern. Durch Mentaltraining lernst du, dich aus alten Mustern zu befreien, deine Blockaden zu lösen und mit neuen, kraftvollen Glaubenssätzen durchs Leben zu gehen. Vielleicht liest du das gerade und denkst: "Genau das erlebe ich!" Und weißt du was? Du bist damit nicht allein. Viele meiner Klient:innen stehen genau an diesem Punkt – und soll ich dir etwas sagen? Mit viel Feingefühl und den richtigen Methoden lässt sich so vieles verändern. Lass uns gemeinsam daran arbeiten! Ich begleite dich Schritt für Schritt dabei, deine mentale Stärke zu trainieren – für ein Leben, in dem du dich selbstbewusst und frei fühlst.


Die meisten Menschen kennen das Gefühl. Es taucht entweder plötzlich auf, oder kündigt sich bereits schon einige Zeit vor dem Ereignis an, wenn du z.B. eine Rede bei der Hochzeit deines Freundes halten sollst, oder im Teammeeting den Projektstatus präsentierst. Die Hände werden plötzlich klatschnass, die Stirn feucht, der Magen flau und die Stimme auf einmal ganz dünn. Was du erlebst ist eine ganz normale Stressreaktion deines Körpers. Es nennt sich Lampenfieber und ist vielen von uns unangenehm.

In diesem Blogartikel findest du heraus, wie dir Mental Training dabei helfen kann, dein Selbstbewusstsein zu stärken und mit Lampenfieber gut umzugehen.


Ein Mikrofon und Scheinwerfer, symbolisiert einen Auftritt und wie Mental Training bei Lampenfieber und Stress helfen kann. Mental Trainerin Christina Radinger kann dabei unterstützen.

Was ist Lampenfieber eigentlich?

Wie schon erwähnt, ist Lampenfieber eine völlig natürliche Stressreaktion deines Körpers und sogar notwendig um eine gute Leistung abrufen zu können. Allerdings macht wie so oft "die Dosis das Gift". Aus evolutionärer Sicht, bedeutet das Halten einer Präsentation, nichts anderes als dass du alleine, einer Gruppe von manchmal sogar fremden Menschen gegenüber stehst. Das kann im ersten Moment sehr bedrohlich auf dein System wirken. Einer der ältesten Teile unseres Gehirns, das sogenannte "limbische System", ich nenne ihn gerne liebevoll das "Säbelzahntiger-Gehirn", in dem auch unser Angstzentrum sitzt, möchte rasch einschätzen, ob wir einem Freund oder Feind gegenüberstehen und antwortet darauf je nach Stresslevel mit drei Verhaltensmöglichkeiten: Angriff, Flucht oder Schockstarre.


Was ist Mental Training? Und wie kann es dabei helfen das Selbstbewusstsein zu stärken und bei Lampenfieber zu unterstützen?


Eine weiße Frau mit roten langen Haaren steht vor einem Whiteboard und präsentiert interessante Inhalte. Sie wirkt entspannt und selbstbewusst, durch Übungen aus dem Mental Training.

Selbstbewusstsein ist ein wichtiger Bestandteil des persönlichen Wohlbefindens. Menschen mit einem gut ausgeprägten Selbstbewusstsein gehen meist selbstsicherer durchs Leben, sind in der Lage, ihre Ziele zu verfolgen und Herausforderungen gut zu meistern. Doch nicht jeder Mensch kann auf ein starkes Selbstbewusstsein oder Selbstvertrauen zurückgreifen. Bei vielen Menschen ist es etwas, dass sie über die Zeit entwickeln. Es gibt verschiedene Methoden, um das Selbstbewusstsein zu stärken. Eine davon ist Mentales Training. Mental Training ist eine Methode, die darauf abzielt, deine geistigen Fähigkeiten zu verbessern und mentale Stärke zu entwickeln. Es umfasst verschiedene Techniken wie zum Beispiel Visualisierung, positive Selbstgespräche, Atemübungen und Entspannungstechniken. Durch regelmäßiges Training unterstützen dich diese Methoden dabei, dein Selbstbewusstsein zu stärken und negative Gedankenmuster zu überwinden.


“Dein Denken erschafft deine Realität, also wähle kraftvolle, positive Gedanken.”

(Louise Hay) 


Oftmals sind es negative Selbstgespräche und Glaubenssätze, die unser Selbstbewusstsein schwächen.

Durch Mental Training kannst du erlernen, diese negativen Gedanken zu erkennen und durch positive Selbstgespräche zu ersetzen. Dabei geht es vor allem darum deine Stärken zu stärken und deine Schwächen mit einem verständnisvollen Blick zu betrachten oder zumindest zu akzeptieren...keine Sorge, du musst sie nicht gut finden 😉. Visualisierungstechniken unterstützen dich dabei, deinen Wahrnehmungsfokus auf dein Ziel und deine Stärken zu lenken. So könntest du dir zum Beispiel gedanklich vorstellen, wie du voller Selbstbewusstsein eine Rede als Trauzeugin hältst. Du drehst also für dich einen inneren Erfolgsfilm. Der Kniff dabei ist, dass unser Gehirn reale von imaginären Bildern nicht unterscheiden kann. Das heißt, dein Gehirn schüttet einen ähnlichen Hormoncocktail aus, als würde die vorgestellte Situation tatsächlich passieren. Was es jetzt noch braucht ist die richtige Einstellung, die dich bei deiner Wunschvorstellung unterstützt, also das passende Mindset.

Grauer Hintergrund auf dem ein Gehirn schematisch gezeichnet wurde und eine Hand die dieses Gehirn hält. Symbolisiert, dass wir durch positive Gedankenmuster unser Selbstbewusstsein stärken können, Mental Training oder Mental Coaching durch Christina Radinger in Wien kann dabei unterstützen.

Dabei hilft dir die Fragestellung: „Wie müsste ich (über mich selbst, meine Fähigkeiten, die Situation, das Publikum etc.) denken, um meine Wunschsituation gut erreichen zu können?“ Hier könnte dir vielleicht die Einstellung helfen: „Ich darf auf meine Fähigkeiten und meine gute Vorbereitung vertrauen“. Oder „Fehler zu machen ist menschlich und macht mich nur noch sympathischer“. Hier ist alles erlaubt was dich stärkt und unterstützt.  

Um deiner Vorstellungskraft, so richtig einen Turbo zu verpassen, braucht es eine gewisse Grundentspannung. So kann dich Mental Training auch dabei unterstützen, Stress abzubauen und innere Ruhe zu finden. Menschen, die unter Stress stehen, neigen oft dazu, unsicherer zu werden und an Selbstbewusstsein zu verlieren. Durch Entspannungstechniken und Atemübungen kannst du deinen Körper wieder rasch in Balance bringen und lernen, mit Stress besser umzugehen und so dein Selbstbewusstsein zu stärken.

 

Wie kann man Mental Training in den Alltag integrieren?


Mental Training Übungen lassen sich üblicherweise leicht in den Alltag integrieren. Du brauchst dafür keine spezielle Ausrüstung oder viel Zeit. Ein paar Minuten tägliche Übung kann bereits eine große positive Veränderung bewirken. Wichtig dabei ist, die Übungen am besten zur selben Zeit am selben Ort durchzuführen. Unser Gehirn liebt nämlich Routinen. Am besten verbindest du also deine Mental Training Übung mit einer bereits bestehenden Routine. Zum Beispiel könntest du jeden Morgen, wenn du in die U-Bahn oder in das Auto einsteigst, zwei Minuten lang eine Atemübung, wie beispielsweise das "Box Breathing" praktizieren (mehr Infos in meinem Blog Artikel: Berufliche Neuorientierung mit Mental Training (christinaradinger.at)).Oder du könntest dir jeden Abend vor dem Schlafen gehen, deine Wunschsituation vorstellen. Damit erhöhst du die Chance, dass auch dein Mental Training fixer Bestandteil deiner Tagesroutine wird.


Hier sind einige Tipps, wie du Mental Training für mehr Selbstbewusstsein in deinen Alltag integrieren kannst:

  1. Visualisierung: Nimm dir jeden Tag einige Minuten Zeit, am selben Ort, zur selben Zeit, um dich selbst gedanklich in deiner Wunschsituationen selbstbewusst vorzustellen.


  2. Positive Selbstgespräche: Ersetze negative Selbstgespräche durch positive innere Einstellungen (Affirmationen), die dir dabei helfen dein Ziel zu erreichen.

     

  3. Atemübungen: Nimm dir regelmäßig Zeit für Atemübungen, um Stress abzubauen und deine innere Ruhe zu finden.


  4. Entspannungstechniken: Probiere verschiedene Entspannungstechniken wie Meditation oder Progressive Muskelentspannung aus, um Stress und deine Unsicherheiten abzubauen und so dein Selbstbewusstsein zu stärken. Hier ein Link für eine geführte Progressive Muskelentspannung : Progressive Muskelentspannung mit 7 Muskelgruppen I Jetzt auch als APP (youtube.com)

 

Eine blonde Frau mit roter Kappe sitzt in einem weißen Kajak auf einem Gewässer. Man sieht sie von hinten, ihre Blickrichtung geht Richtung Ufer auf der ein Berg steht. Symbolisiert Entspannung, welche dabei hilft Selbstbewusstsein zu stärken. Entspannungsübungen durch Mental Trainerin Christina Radinger können dabei helfen entspannt und selbstbewusst zu sein.

Fazit: Mental Training ist eine effektive Methode, um das Selbstbewusstsein zu stärken und mit Lampenfieber besser umzugehen!

Durch das regelmäßige Üben von Visualisierung, positiven Selbstgesprächen, Atemübungen und Entspannungstechniken kannst du deine negativen Gedankenmuster überwinden und dein Selbstvertrauen stärken. Das hilft dir dabei vor Auftritten, Präsentationen oder auch vor einer Prüfung kühlen Kopf zu bewahren und mit Lampenfieber besser umzugehen.

Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, dann melde dich bei mir. Ich begleite dich gerne dabei, deinen Weg zu mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu finden!




 

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